Wie satt ich es habe, dass jedes Unkraut unter dem Schirm des vermeintlichen Pflanzenschutzes übermäßig behandelt wird. Ein Mittelchen hier, ein Giftchen hier. Alles natürlich nur, damit die Ernte marktfreundlich wächst. Meine Gedanken dazu kennt Ihr. Klar, Glyphosat ist ein Pflanzenschutzmittel, aber nicht jedes Pflanzenschutzmittel ist Glyphosat. Also, ist alles nur eine Hexenjagd? Wieso überhaupt muss Obst, Getreide oder Gemüse mit giftigen Chemikalien gespritzt werden – etwas Gesundes wird absichtlich ungesund gemacht. Kürzlich wieder: Mit mehreren Menschen und Hunden machen wir eine der üblichen Gassirunden über die Wiesen und Äcker direkt am Fluss. Kaum waren wir auf der Strecke, warnte uns eine andere Gassigeherin: „Amweiterlesen

Noch habe ich Unmengen an Saatgut, welches dieses Jahr nicht mehr aufs Beet kommt. Da musste eine Lösung her: Seedbombs (Samenbomben)! Denn gibt es eine schönere Möglichkeit, Reste an Samen zu verwerten, als Bienen und Hummeln damit zu beschenken? Doch bevor die Bastelei los geht, überlegt Euch, was ihr mit den Seedbombs erreichen wollt. Wollt Ihr sie für Euch privat nutzen? Sie verschenken? Oder wollt Ihr ein wenig „guerilla gardening“ betreiben und ein bisschen Farbe in das triste Grau einer Stadt zu hexen? Verkehrsinseln, Bahndämme, brachliegende Grundstücke, Baumscheiben – überall da, wo Farben und einheimische Pflanzen fehlen. Auch wenn es eigentlich nicht erlaubt ist. Dieweiterlesen

… oder „Teuer ist nicht immer gut!“ Bereits 2015 habe ich mich auf meinem Blog gegen gefährliche Zusätze in Pflegeprodukten ausgesprochen. Seitdem ist auch wirklich einiges in den Drogerieregalen passiert. Immer mehr Deos sind ohne Aluminium, immer mehr Cremes und Lotions ohne Erdöl und Silikone. Ich mag dieses Umdenken. Doch kürzlich kam wieder mal schlechtes Licht auf einige Pflegeprodukte. Denn fast jeder zweite Lippenpflegestift ist bei Öko-Test durchgefallen. Nicht zuletzt wegen Erdöl-Rückständen und UV-Filtern, doch vor allem wegen ihrer krebserregenden, organ-schädigenden und hormonellen Wirkung. Und wieso das alles? Wieder mal aus Profitgier, denn „erdölbasierte Kosmetikinhaltsstoffe sind billig und in großen Mengen verfügbar“ (Link zu Öko-Test).weiterlesen

Der Frühling kommt erst spät, wird aber sehr angenehm sein und warm. Generell ist der Frühling feucht, aber somit gut für Früchte. Gelegentlich ist es aber auch einfach nur nass. Einen späten Frost braucht man nicht befürchten. Die Planetenjahre beginnen am 21. März und enden am 20. März des Folgejahres.   März 1. bis 22. kalt 20. bis 31. Regen, trüb, unbeständig April 5. Schnee, Regen, Wind 10. bis 15. schönes Wetter 22. windig, Regen, Frost 30. warm Mai 1. bis 6. schönes Wetter 7. Regen und Gewitter 17. Wind 25. bis 28. Kälte 29. bis 31. Schönes Wetter und Wärme   Mehr zum Hundertjährigenweiterlesen

Wieso sollen wir heutzutage nicht von jahrhundertelanger Erfahrung unserer Vorfahren profitieren? Irgendwas muss doch dran sein, an der Wettervorhersage nach dem Hundertjährigen Kalender. Schließlich liegen Generationen an Beobachtungen im zu Grunde. Und seit dem Mittelalter noch viel mehr Generationen an Traditionen und Überlieferungen. Denn gerade für die einfache Landbevölkerung war das Wetter überaus wichtig für ihr Überleben. Doch, mit 100 Jahren hat der 100-jährige Kalender nichts zu tun. Es ist lediglich ein Versuch, das was seit vielen Jahrhunderten als Zusammenhang zwischen Himmel und Erde bekannt war, anschaulich zu machen. Das Wetter und der Einfluss von Sonne, Mond und Sternen faszinieren. Ebenso lang versucht der Mensch,weiterlesen

Seit diesem Jahr dürfen Plastiktragetaschen beim Einkaufen nicht mehr kostenlos an der Kasse herausgegeben werden. Die EU will die Umwelt besser vor Plastikmüll schützen. Und, oooh, wie habe ich mich gefreut. Endlich jemand der mitdenkt. Doch, weit gefehlt. Denn nun ist Plastik auch überall da, wo es vorher noch nicht war. Plastik ist nicht nur gefährlich für Mensch und Umwelt – nicht zuletzt wegen seiner verdammten Langlebigkeit. Bis zu 450 Jahre braucht es, bis es endgültig zersetzt ist. Und selbst dann wird vermutlich noch so viel im Meer, in der Erde und im Menschen sein, dass es gefährlich wird. Wann wird es der Mensch endlichweiterlesen

Einheitliches Saatgut ist ihnen lieb – aus einer Hand. Gechiptes, registriertes und lizensiertes Gemüse, genetisch manipuliert, kontrolliert „gesund“ gezüchtet. Momentan ist Monsanto in aller Munde. Doch zu den tatsächlichen Fakten reihen sich jede Menge Verschwörungstheorien. Ich hab mich mal schlau gemacht. Und bin schockiert. Firmen wie Monsanto sind gewinnorientiert. Und scheinbar zählt auch nicht anderes. Sie suggerieren auch dem kleinsten Landwirten, der die Drecksarbeit für sie macht, dass mit Gen-Mais, Gen-Raps oder Gen-Soja und eine mehrfache Behandlung jährlich mit den höchst schädlichen, aber dafür firmeneigenen Unkrautvernichtungsmitteln Glyphosat und Round up sogar die ganze Welt ernährt werden könne. Doch gibt es nicht auch einen anderen Weg?weiterlesen

… aber sowas von! Jetzt wird’s persönlich! Meine kleinen Gedankenfürze … Doch wer mich kennt, denkt jetzt wohl, dass gerade ich mich nicht aufregen dürfte. Habe ich doch gut und gerne fünf Kilo Übergewicht. Hust, hust. In mancher Augen bin ich deshalb wohl auch die letzte, die sich ein Urteil über gesunde Ernährung erlauben dürfte. Doch weit gefehlt. Ich ernähre mich gesund. Tatsächlich. Esse zwar gerne und auch gerne viel, doch immer mit größtem Bedacht. Vor allem, weil mich meine Ernährung bei der Gesundung unterstützen kann. Denn drei doofe Krankheiten treiben ihr böses Spiel mit mir. Seit Jahren leide ich an einer Schilddrüsenunterfunktion und anweiterlesen

Geschenkpapier, Klebeband, Geschenkband drum, Namensschild – ist auf Dauer irgendwie langweilig. Besonders dann, wenn man Selbstgemachtes schenkt, wirkt eine stinknormale Verpackung oft lustlos und –vor allem- einfallslos. Und da Resteverwertung „in“ ist, dachte ich mir, ich zeige meine neueste und liebste Verpackungsidee. Alles was Ihr braucht ist: ein Garten- oder Pflanzenprospekt einen deckenden Stift Geschenkband Servietten   Merken Merken Merkenweiterlesen

Fangen wir ganz einfach an. Ein bisschen Papierkram zum Start des Adventkalenders. Basteln wir doch einfach etwas Fensterschmuck – Papiersterne. Ein quadratisches Stück Papier mittig falten. Dann Ecke auf Ecke vierteln und achteln und wer kann noch weiter teilen. Die Knickkante/Falz sollte aber immer auf einer Seite liegen und soll immer sichtbar sein. In meiner Skizze ist die Falz rot markiert. Der weiße Bereich wird rausgeschnitten. Der Vorstellung und den Schnittmustern sind keine Grenzen gesetzt. Aber denkt bitte an die Resteverwertung! Ich nutze ausnahmslos Schmierpapier zum Basteln. Auch kreativ sind Sterne aus Zeitungspapier oder alten Bücherseiten.   Merkenweiterlesen