Eine Massage vor oder nach dem Sport ist sehr empfehlenswert. Arnika kräftigt die Hautfunktionen, schützt bei Verkrampfungen und beugt Verspannungen und Muskelkater vor.   etwa 1 Liter Bio-Olivenöl 2 Handvoll Arnikablüten, frisch oder getrocknet 1 Handvoll junge Birkenblätter, frisch oder getrocknet 3 Tropfen Ätherisches Lavendelöl 2 Tropfen Ätherisches Rosmarinöl   Ein ausreichend großes Schraubglas mit Arnikablüten und Birkenblättern locker anfüllen und mit Öl übergießen. Die Pflanzenteile müssen immer von Öl bedeckt sein, sonst droht Schimmelbefall. Drei Wochen, gut verschlossen, an einen sonnigen Platz stellen. Täglich schütteln, damit sich die Inhaltsstoffe lösen. Abfiltern in dunklen Flaschen, Ätherische Öle untermischen, verschließen und beschriften. Wird das Öl kühlweiterlesen

Der Winter kommt. Und wer jetzt Thymian in kaltgepresstes Olivenöl einlegt, hat in etwa sechs Wochen ein entspannendes und krampflösendes Massage- und Badeöl. Drei Zweige Thymian auf 200 ml Olivenöl sind für ein leichtes Massageöl ausreichend. Je nach gewünschter Intensität kann jedoch mehr Thymian genutzt werden. Das Kraut wird, nach der Ernte, für eine Stunde locker geschichtet an einen luftigen Platz gelegt, sodass Kleinstlebewesen flüchten können. Dann wird der Thymian in ein Geschirrtuch gewickelt und mit einem Nudelholz mehrmals überrollt. So entstehen Verletzungen beim Kraut, die das ätherische Öl besser freigeben. Thymian in ein verschließbares Glas füllen und mit Olivenöl übergießen. Sechs Wochen an einemweiterlesen

Sie lauern, pirschen sich an. Aus Blutgier oder Angst stechen oder beißen sie dann zu. Egal, ob Mücke, Milbe, Bremse, Ameise oder Wespe: Ein brennender Schmerz, eine juckende Schwellung, die Haut spannt.   Erste Hilfe bieten Kräuter aus Garten, Wald und Wiese. Spitzwegerich, zerkaut oder zerquetscht, auf den Stich oder Biss gelegt, lindert schnell den Juckreiz oder Schmerz. Und er beugt einer Entzündung vor. Knoblauch und Zwiebel desinfizieren und verhindern somit Infektionen. Einfach die Zehe oder die Zwiebel halbieren, Schnittflächen auf die Haut reiben. Ringelblumenblüten beruhigen aufgekratzte und entzündete Stich- und Bisswunden. Dafür muss aber der Ringelblumensaft in die Wunde eintreten, also Blüte leicht zerdrücken.weiterlesen

Die Aloe ist eine beliebte und unkomplizierte Zimmerpflanze. Heilsam ist das saftige Innenteil des Blattes. Die dicke Außenhaut wiederum wirkt auch – und zwar stark abführend. Bereits seit der Antike benutzt man die Aloe als Hausmittel um Wunden zu verkleben und zu heilen. Heute wird sie in Medizin und Kosmetik eingesetzt. Besonders wirkt Aloe bei leichten Verbrennungen – das ist inzwischen sogar wissenschaftlich bewiesen – und beschleunigt die Heilung um mehrere Tage. Aloe kühlt und desinfiziert, wirkt schmerzlindernd und befeuchtet geschädigte Haut. Um von der Aloe zu ernten, schneidet man ein äußeres Blatt der Pflanze kurz ein und dreht es dann ab. Das Blatt wirdweiterlesen

Anis krampflösend und blähungstreibend   Basilikum regt Verdauung und Appetit an   Dill Kraut und Samen regen die Magensaftsekretion an, sind verdauungsfördernd und blähungstreibend   Fenchel Fenchelsamen hilft bei Blähbauch und Völlegefühl   Gewürznelke reguliert die Tätigkeit von Magen und Darm, soll den Candida-Pilz im Verdauungstrakt normalisieren   Knoblauch frisch verwendet dient er zur Darmdesinfizierung und zur Verdauungsförderung   Kümmel beruhigt den Magen, wirkt gegen Blähungen und antibakteriell   Koriander gemahlener Samen hilft bei Koliken, Blähungen und Völlegefühl   Muskatnuss sollte nur in geringen Mengen verwendet werden. Wirkt verdauungsfördernd und appetitanregend.   Pfefferminze hilft bei chronischen Magenbeschwerden (wie Gastritis), ansonsten reizt er jedoch sehr  weiterlesen

… der Johannistag auch der „Tag der Heilkräfte“ ist? Kräuterkundige Frauen, die sogenannten „Johanniweiblein“, sammelten früher an diesem Tag die „Johanniskräuter“ für die Hausapotheke, da sie nun am heilkräftigsten sind:   Arnika Bärlapp Beifuß Eisenkraut Frauenmantel Gänseblümchen Holunderblüten Johanniskraut (z.B. für Rotöl) Kamille Klette Königskerze (auch „Sonnwendblume“ genannt) Lavendel Löwenzahn Margerite Quendel Ringelblume   Merken Merken Merkenweiterlesen

Nach scheinbar endlosen, teils klirrend kalten, doch meist feuchten Monaten sehne nicht nur ich endlich den Sommer herbei. Es ist Frühlingsanfang und Frühlings-Tag- und-Nacht-Gleiche. Doch gerade der Wechsel vom Winter in den Frühling und in den Sommer bereitet dem menschlichen Körper nicht nur Freude. Die weit verbreitete Frühjahrsmüdigkeit entsteht dadurch, dass sich der in den dunklen und kalten Wintermonaten verlangsamte Stoffwechsel jetzt wieder beschleunigt. Obst und Gemüse sind wichtige Vitaminlieferanten, Saunagänge und Wechselduschen kurbeln den Kreislauf an. Meine liebsten Frühjahrsmüdigkeitskiller sind Smoothies. Wie beugt Ihr vor? Besonders werden Smoothies auch durch selbstgesammelte Wildkräuter.weiterlesen

Oh, ich bin sooo sauer. Und enttäuscht. Und traurig. Musste sogar vor Wut ein paar Tränchen verdrücken. Keine Sorge, gemeint sind „nur“ meine heiß geliebten Orchideen. Jahrelange Pflege innerhalb von wenigen Tagen zerstört. Es ist zum Verrücktwerden. Und alles nur, weil die Überwinterungsgäste aus dem Garten kurzfristig mit ihnen das Zimmer teilten. Nun sind in jedem meiner Orchideentöpfe Trauermücken und, als ob das nicht reichen würde, bei näherem Betrachten des Opfer, auch gleich noch die Weiße Fliege. Und noch anderes Geviehchs, das ich aber nicht zuordnen kann. Okay. Ruhig bleiben. Was tun? Gelbsticker hervorgraben, kopfüber Streichhölzer in die Töpfe stecken und – immernoch – Ruheweiterlesen

Ich bin ja ein Schisser. Und zudem eine absolute Anfängerin darin, Sektflaschen zu öffnen. An Silvester komme auch ich nicht drumherum, eine Flasche zu öffnen. Doch immer habe ich Angst, die Korken schießen beim Öffnen unkontrolliert durchs Zimmer und treffen vermutlich irgendwen oder irgendetwas. Schal drüber! Und Prost! Damit das neue Jahr nicht im Krankenhaus beginnt. Merkenweiterlesen