Herbstschnitt, oder: Große Ernte in der Kräuterspirale Jedes Jahr das gleiche – Kräuter in Hülle und Fülle. Und auch, wenn die Blüte vorbei oder eben in vollem Gange ist, kann man folgende Kräuter ernten:     Meine Kräutermischung à la Provence 1 Handvoll Basilikumblätter 1 Handvoll Bohnenkrautblätter 0,5 Handvoll Fenchel Blüten von drei Stielen Lavendel 1 Handvoll Oregano 3 Zweige Rosmarin 10 große oder 12 kleine Blätter Salbei 1 Handvoll Thymianblätter Blätter und Blüten von 4 Stielen Ysop     Mediterranes Kräutersalz Basilikum Lavendel Olivenkraut Rosmarin Thymian Salbei   Kräuter zu gleichen Teilen und dann mit grobem Meersalz schichten.       Und viele weitereweiterlesen

Eine Massage vor oder nach dem Sport ist sehr empfehlenswert. Arnika kräftigt die Hautfunktionen, schützt bei Verkrampfungen und beugt Verspannungen und Muskelkater vor.   etwa 1 Liter Bio-Olivenöl 2 Handvoll Arnikablüten, frisch oder getrocknet 1 Handvoll junge Birkenblätter, frisch oder getrocknet 3 Tropfen Ätherisches Lavendelöl 2 Tropfen Ätherisches Rosmarinöl   Ein ausreichend großes Schraubglas mit Arnikablüten und Birkenblättern locker anfüllen und mit Öl übergießen. Die Pflanzenteile müssen immer von Öl bedeckt sein, sonst droht Schimmelbefall. Drei Wochen, gut verschlossen, an einen sonnigen Platz stellen. Täglich schütteln, damit sich die Inhaltsstoffe lösen. Abfiltern in dunklen Flaschen, Ätherische Öle untermischen, verschließen und beschriften. Wird das Öl kühlweiterlesen

100 Gramm Spitzwegerich 100 Gramm Zucker 60 Gramm Honig 10 ml Wasser   Spitzwegerich gut waschen und pürieren. Restliche Zutaten vorsichtig bei geringer Hitze auflösen und köcheln bis die Masse eindickt. Pürierten Spitzwegerich hinzugeben, vermengen und gemeinsam auskühlen lassen. Mindestens sechs Stunden ruhen lassen und nochmals kurz erhitzen.   Den Hustensaft in saubere, heiße Gläser abfüllen und innerhalb von zwei Wochen aufbrauchen. Merkenweiterlesen

Sie lauern, pirschen sich an. Aus Blutgier oder Angst stechen oder beißen sie dann zu. Egal, ob Mücke, Milbe, Bremse, Ameise oder Wespe: Ein brennender Schmerz, eine juckende Schwellung, die Haut spannt.   Erste Hilfe bieten Kräuter aus Garten, Wald und Wiese. Spitzwegerich, zerkaut oder zerquetscht, auf den Stich oder Biss gelegt, lindert schnell den Juckreiz oder Schmerz. Und er beugt einer Entzündung vor. Knoblauch und Zwiebel desinfizieren und verhindern somit Infektionen. Einfach die Zehe oder die Zwiebel halbieren, Schnittflächen auf die Haut reiben. Ringelblumenblüten beruhigen aufgekratzte und entzündete Stich- und Bisswunden. Dafür muss aber der Ringelblumensaft in die Wunde eintreten, also Blüte leicht zerdrücken.weiterlesen

Anis krampflösend und blähungstreibend   Basilikum regt Verdauung und Appetit an   Dill Kraut und Samen regen die Magensaftsekretion an, sind verdauungsfördernd und blähungstreibend   Fenchel Fenchelsamen hilft bei Blähbauch und Völlegefühl   Gewürznelke reguliert die Tätigkeit von Magen und Darm, soll den Candida-Pilz im Verdauungstrakt normalisieren   Knoblauch frisch verwendet dient er zur Darmdesinfizierung und zur Verdauungsförderung   Kümmel beruhigt den Magen, wirkt gegen Blähungen und antibakteriell   Koriander gemahlener Samen hilft bei Koliken, Blähungen und Völlegefühl   Muskatnuss sollte nur in geringen Mengen verwendet werden. Wirkt verdauungsfördernd und appetitanregend.   Pfefferminze hilft bei chronischen Magenbeschwerden (wie Gastritis), ansonsten reizt er jedoch sehr  weiterlesen

8 hartgekochte Eier 4 Kilo festkochende Kartoffeln, abgekühlt 6 große, eingelegte Gurken 4 Becher Schmand 300 Gramm Mayo 200 Gramm Kartoffelsalatsoße 6 EL Gurkenwasser 1 große Gemüsezwiebel 1 kleine, rote Zwiebel Petersilie und Schnittlauch Salz und Pfeffer     Kartoffel und Eier kochen, abkühlen lassen und in Stücke oder Scheiben schneiden. Ebenso die Gurken, Zwiebeln und die Kräuter. Soße aus den sonstigen Zutaten vermengen und abschmecken. Dann nacheinander Kräuter, Zwiebeln und Gurken einrühren. Kartoffeln und Eier zuletzt vorsichtig unterheben.weiterlesen

6 EL Rapsöl 8 EL Sesamöl 3 gehäufte EL Kokosöl 4 EL Fischsauce 4 Zehen Knoblauch 30 Gramm frischen Ingwer 8 kleine, getrocknete Chilischoten 2 rote Zwiebeln 1 Stange Zitronengras (nur das weiße Ende) 1 Stange Zimt 0,5 Bund frischen Koriander 3 gehäufte TL Paprikapulver, edelsüß 0,5 TL Muskat, frisch gerieben 3 TL Kurkuma 1 TL Koriandersamen 1 TL Fenchelsamen 0,5 TL Gewürznelkensamen 0,5 TL Kardamomsamen 0,5 TL Kreuzkümmelsamen 6 schwarze Pfefferkörner     Koriander-, Fenchel-, Nelken-, Kardamom- und Kreuzkümmelsamen mit Pfefferkörnern kurz in einer nicht gefetteten Pfanne anrösten. Abkühlen lassen und fein mörsern. Alle anderen Zutaten im Mixer nach und nach pürieren, bis eineweiterlesen

12 EL Raps- oder Olivenöl 6 EL Distelöl 2 EL Sesamöl 2 EL Sojasoße, hell 8 Zweige Rosmarin etwa 8 EL kleingeschnittene Kräutermischung (Oregano, Schnittlauch, Liebstöckl, Basilikum, Dill …) 2 Blätter Stevia 1 TL Knobipaste oder geriebenen Knoblauch optional: Chillis   Rosmarin und alle anderen Kräuter säubern. Der Rosmarin wird mit dem Fleischhammer bearbeitet, sodass seine Struktur deutliche Macken hat, er sollte jedoch als ganzes bleiben. Alle Zutaten in einer Schüssel oder –besser- in einer verschließbaren Gefriertüte vermengen. Fleisch, Gemüse oder Tofu hinzufügen und bis zum Gebrauch kühlstellen oder auch gefrieren. Vor dem Grillen das grobe Grünzeug vom Grillgut abklopfen.weiterlesen

… der Johannistag auch der „Tag der Heilkräfte“ ist? Kräuterkundige Frauen, die sogenannten „Johanniweiblein“, sammelten früher an diesem Tag die „Johanniskräuter“ für die Hausapotheke, da sie nun am heilkräftigsten sind:   Arnika Bärlapp Beifuß Eisenkraut Frauenmantel Gänseblümchen Holunderblüten Johanniskraut (z.B. für Rotöl) Kamille Klette Königskerze (auch „Sonnwendblume“ genannt) Lavendel Löwenzahn Margerite Quendel Ringelblume   Merken Merken Merkenweiterlesen

Der morgige Johannitag wird auch Holdertag oder Hollertag genannt. Denn die frisch gesammelten Holunderblütendolden gelten an diesem Tag als besonders heilkräftig.   Das braucht Ihr: 300 Gramm Mehl etwas Salz 6 Eier, getrennt 500 ml Milch 500 ml Wasser 2 Päckchen Vanillezucker 20 Holunderblütendolden mit etwas Stiel neutrales Öl zum Braten optional: Zimt-und-Zucker-Mischung zum Bestreuen     Holunderblütendolden unter kaltem Wasser abspülen und auf Haushaltspapier abtrocknen lassen. Mehl. Salz, Eigelbe, Milch und Wasser vermengen. Teig mindestens eine halbe Stunde ruhen lassen. Eiweiße und Vanillinzucker sehr steif schlagen und unter den Teig heben. Nun die Dolden am Stiel packen und durch den Teig ziehen. Daraus inweiterlesen