Jetzt geht es so richtig im Garten ab. Ein Teil des Gemüses kann nun bereits geerntet werden und schafft dadurch Platz für neue. Frühblüher und auch frühes Gemüse wechseln nun ihre Stelle mit ihrer Nachfrucht. Auch hier muss auf die Mischkultur und die richtige Düngung geachtet werden. Nur so kann ein gutes und gesundes Wachstum garantiert, Krankheiten und Schädlinge abgewehrt werden. Und nicht vergessen: Gießen, gießen, gießen!   Im Gemüsegarten: … Tomaten ausgeizen und spätestens jetzt anbinden. … Boden unter den Tomaten mulchen, am besten eignen sich Beinwellblätter. … junges Gemüse jetzt ins Freie pflanzen. … Pflanzen düngen. … Königsknospe von Chilis und Paprika rausbrechen.weiterlesen

Keimtest für veraltetes Saatgut einplanen!   Aussaat oder Auspflanzen im Freien Basilikum Blumenkohl für den Herbst Bohne Broccoli Brunnenkresse Chicorée Chinakohl Eisbergsalat Endivie Erbse Feldsalat Fenchel Feuerbohne Frühlingszwiebel Grüne Bohne Grünkohl Gurke Kapuzinerkresse Karotte Kartoffel Kohlrabi Kopfsalat Lauchzwiebeln Mais Mangold Portulak Radicchio Radieschen Romanesco Rosenkohl Rote Bete Rotkohl Rüben Rucola Spinat Spitzkohl Winterblumenkohl Winterzwiebel Wirsing Zucchini     Gartenkalender Juniweiterlesen

Damit Porree/Lauch zu schönen weißen Stangen heranwächst, muss man ihn bleichen. Im großen Stil funktioniert das durch Anhäufeln. Wer nur ein kleines Lauchbeet besitzt, kann die Schäfte zwei Wochen vor der Ernte auch mit den Pappen von gesammelten Haushaltsrollen und Toilettenpapier umwickeln. Merken Merken Merkenweiterlesen

Ein vierblättriges Kleeblatt soll Glück bringen – und das ist schon seit den ersten Jahren der frühen Landwirtschaft bekannt. Vielleicht, weil die Bauern merkten, dass viel mehr Weizen oder Kartoffeln zu ernten waren, wenn Klee die Vorfrucht auf dem Acker war. So wurde Klee mit Glück verbunden. Und auch Eva nahm, als Stück des Paradieses bei der Vertreibung aus diesem, ein vierblättriges Kleeblatt mit. Keltische Druiden glaubten, böse Geister mit Klee vertreiben zu können. Der Glücksklee, der gerne als Geschenk in kleinen Töpfchen dient und auch für das Beitragsfoto Modell stand, ist eine Art des Sauerklees. Er kommt aus Mexiko und ist immer vierblättrig. Erweiterlesen

Sehr sympathisch, dieser Kaktus. Keine Dornen, genügsam bei wenig Wasser und wenig Sonne, blühfreudig zweimal im Jahr – sogar im Winter. Während die Pflanze den Sommer gerne – irgendwo im Halbschatten – im Freien verbringt, braucht sie zu Herbstbeginn einen mäßig kühlen Platz im Haus, ohne künstliches Licht. Denn jetzt, im September, wird die Blütenentwicklung angeregt. So kann man die Kakteen mit Temperaturen um 18 Grad sowie kürzerer Lichteinwirkung auch zu anderen Jahreszeiten erblühen lassen. Die Erde muss trocken gehalten werden, bis die ersten rosigen Knospen erscheinen. Ab diesem Zeitpunkt wird mäßig gegossen und alle zwei Wochen gedüngt. ‎‎ Standort: hell bis halbschattig, keine direkteweiterlesen

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Das wird eh nichts, haben sie gesagt. Die überleben den Winter eh nicht, haben sie gesagt. Die brauchen besonders viel Pflege, haben sie gesagt. Muharrharr, sage ich und fühle mich immer mehr herausgefordert. Tja. Was soll ich sagen? Sie leben! Trotz Winter. Trotz durchschnittlicher Pflege. Sie leben. Sie gedeihen, wachsen und blühen sogar. Und wie. Sonnentau, Venusfliegenfalle und – seit Kurzem – der seltene Sumpfkrug. Eine Rarität eines hiesigen Baumarkts. Bin ja jetzt durchaus stolz auf meine drei Fleischfresser-Damen. So geht’s: Und da fragte ich mich doch tatsächlich jahrelang, was ich sinnvolles mit meiner oben offenen Glaskugel machen soll. Das richtige Erdgemisch besteht aus Sandweiterlesen

Sonnentau wächst bevorzugt in hochgelegenen Mooren auf der nördlichen Welthalbkugel. Sein Standort ist überwiegend sonnig in offenen Mooren. An den rundlichen Blättern, die mit roten Tentakeln bewachsen sind, bildet sich ein Sekret, das an ihrem Ende als durchsichtige Tropfen austritt. Diese Sekret-Tropfen gaben dem Sonnentau auch seinen Namen. Denn sie sehen wie Tau aus, der jedoch bei Sonnenschein nicht verschwindet. Bitte nicht in freier Natur sammeln, der Sonnentau steht unter Naturschutz. Mit seinem Tau „jagt“ der Sonnentau Insekten. Doch das Wissen, dass der Sonnentau sich von Insekten ernährt, wurde erst durch Charles Darwin herausgefunden. Jedoch weiß man schon viel länger von seinen Heilkräften bei Husten,weiterlesen

Ein aufrecht stehender Schlauch ohne Deckel: So sieht der Sumpfkrug aus. Wie ein zusammengerolltes Blatt auf einer Nektardrüse. Aufgrund ihrer anspruchsvollen Pflege sind sie nicht für Anfänger zu empfehlen, gilt es doch, ihre rauen klimatischen Ursprünge nachzuahmen: viel Regen, starke UV-Strahlung, heftige Stürme und große Temperaturschwankungen zwischen Tag und Nacht. Pflegesteckbrief: Standort: sonnig, mit direkter Sonnenbestrahlung Temperaturen am Tag: 20 bis 30 Grad, in der Nacht: etwa 15 Grad regelmäßig mit Wasser besprühen, von oben wässern in den ausgewachsenen Schläuchen sollte stets Wasser stehen nicht mit Leitungswasser gießen, besser sind Regen-, stilles Mineral- und Brunnenwasser oder destilliertes Wasser gemischt mit 10 Prozent Leitungswasser Düngung erwünscht:weiterlesen

Gruselig und faszinierend zugleich: Die Venusfliegenfalle ist die wohl bekannteste unter den Fleischfresserinnen. Und die, die wohl am häufigsten in Wohnzimmern zu finden ist. Bereits CharIes Darwin bezeichnete sie als die „wunderbarste Pflanze der Welt“. Die gesunde Falle lockt mit kräftig roten Fallen, die für Insekten nahezu unwiderstehlich süß duften. Wenn sie artgerecht kultiviert wurde, ist sie äußerst wuchsfreudig und kann bis zu vier neue Fallen im Monat produzieren. Die Falle besteht aus zwei Blatthälften, auf deren Innenseite Fühler sitzen, die das Zusammenklappen auslösen, wenn sie (zweimal) berührt werden. Eine Falle stirbt ab (wenn Fehler in der Pflege auszuschließen sind), wenn sie etwa sieben Malweiterlesen

Aloe aristata (Hybride) Beschreibung: Systematik: Monokotyledonen, Ordnung: Spargelartige (Asparagales), Familie: Grasbaumgewächse (Xanthorrhoeaceae), Unterfamilie: Affodillgewächse (Asphodeloideae), Gattung: Aloen (Aloe), Art: Aloe aristata Natürliche Verbreitung: Südafrika, Lesotho und Swasiland, auf sandigen Ebenen bis grasigen Berghängen Artenvielfalt: circa 535 bis 609 Arten Standortbedingungen: sonnig, warm. Die weichblättrigen Arten der Aloe wachsen am besten, wenn sie nicht der direkten Sonneneinstrahlung ausgesetzt werden. Höhe: 0,1 bis 0,3 Meter Form: stammlos, dunkelgraugrüne Rosette aus fleischigen Blättern, lanzettlich und geschweift, von weißen Wärzchen besetzt und am Rand mit Stacheln versehen. Die Blätter dieser Aloen sind 8-15 cm lang, auf der Rückseite knotig-stachelig Temperatur: Minimum: um 5 Grad, Winterruhe bei einer Temperatur vonweiterlesen