70 Gramm Wacholdernadeln (oder eine Kombination mit Rinde und Harz) in ein hitzestabiles Glasgefäß geben. Glas in ein Wasserbad stellen und mit etwa 120 ml reinem und hochwertigem Pflanzenöl bedecken. Langsam erhitzen. Mindestens 30 Minuten lang leise köcheln lassen. Ölgemisch abkühlen lassen und abseihen. Das Öl nun erneut in einem Wasserbad erwärmen. Nicht mehr köcheln lassen. 12 Gramm Bienenwachs darin auflösen, Flüssigkeit in einen sauberen Tiegel abfüllen und kalt werden lassen. Die Salbe ist mindestens 8 Monate haltbar. Merken Merken Merkenweiterlesen

wirkt wärmend, krampflösend und schmerzlindernd; hilft bei Rheuma, Verspannungen, Rücken- und Gelenkschmerzen 50 Gramm Wacholderbeeren in ein verschließbares Glasgefäß geben und mit etwa 100 ml hochwertigem Pflanzenöl bedecken. Vier bis sechs Wochen an einem warmen Ort stehen lassen. Gelegentlich schütteln. Dann abseihen und in dunkle Gefäße abfüllen. Das Öl ist mindestens 8 Monate haltbar.   Merkenweiterlesen

Aus 1 EL Holunderblüten und 250 ml heißem Wasser einen Tee brauen. Etwa 15 Minuten abgedeckt ziehen lassen, dann abseihen. Vier bis fünf Tassen täglich trinken. Dazu ein sehr warmes Vollbad oder Fußbad nehmen (für mindestens 20 Minuten) und im Anschluss ins Bett kuscheln – eingepackt mit Wollmütze Hose, Pullover und dicken Socken. Holunder wirkt schweißtreibend und ist leicht entzündungshemmend. Es beruhigt und ist antiviral. Merken Merkenweiterlesen

Meerrettich anzubauen lohnt sich – in vielerlei Hinsicht. Nicht nur essen kann man ihn, denn er würzt Dips, Soßen und Salate. Auch tut die scharfe Wurzel der Gesundheit gut. Er desinfiziert den Mund- und Rachenraum bei Erkältungen, ist gut für den Magen und regt das Immunsystem an. In Verbindung mit Joghurt, Sahne oder Apfel  ist er sogar sehr gut genießbar. Auch als Medizin. Äußerlich angewendet hilft es gegen Akne und Pickel.   Meerrettich kann man ganz leicht anbauen. Die Wurzel braucht sandigen, tiefgründigen Boden zum Wachsen. Den kompletten Winter kann er im Beet bleiben – dick eingepackt mit Stroh. Oder die Stangen werden eingelagert –weiterlesen

15 Gramm Milchpulver 25 Gramm Totes-Meer-Salz 4 EL getrocknete Lavendelblüten   Zutaten vermengen und in ein Stoffsäckchen oder einen Teebeutel füllen. Badewanne füllen und Säckchen in den Wasserstrahl hängen. Oder einfach beim Baden mit ins Wasser legen.   Merkenweiterlesen

Holunderblüten und Hagebutten stärken das Immunsystem. Thymian und Fenchel befreien die Atemwege und lösen festsitzenden Schleim. Lindenblüten fördern den Auswurf und lindern den Hustenreiz. Huflattich löst den Schleim und lindert den Hustenreiz. (Selbstversuch: Huflattich-Zigarette) Seifenkraut löst den Schleim und wirkt entzündungshemmend. Meerrettich und Oregano desinfiziert und hemmt Viren und Bakterien. Tannenspitzen befreit die Atemwege, lindern Husten und Halsschmerzen und wirken schweißtreibend. (Maiwipfelsirup) Alant (echter), Stiefmütterchen und Schlüsselblume fördern den Auswurf. Spitzwegerich wirkt antibakteriell, reizlindernd und entzündungshemmend. Gelber Hohlzahn lindert Symptome chronischer Bronchitis. Mädesüß wirkt schweißtreibend, entzündungshemmend und fiebersenkend. Gundermann heilt Eiter. Eibisch, Isländisch Moos und Königskerze hemmen Entzündungen im Mund und im Rachenraum, schützen dieweiterlesen

Bei dem Wetter passiert es ganz gerne. Abends etwas zu lange draußen gesessen, kalt geworden und schon tut es weh beim Pipi machen. Diese Heilkräuter – frisch oder getrocknet – wirken sich positiv gegen die Entzündung aus: Brennnesselblätter, Kamilleblüten, Thymian, Schafgarben (Blüte und Kraut), Goldrutenblüte   Tee 1 EL frische oder 1 TL getrocknete Kräutermischung mit 250 ml kochendem Wasser überbrühen. 15 Minuten zugedeckt ziehen lassen, dann abseihen. 4 Tassen innerhalb von 12 Stunden trinken. So lange, bis die Beschwerden weg sind.   Sitzbad Aus 3 EL der Kräutermischung und 1 Liter kochendem Wasser einen Sud herstellen, drei Minuten ziehen lassen und abseihen. Diesen dannweiterlesen

Sommer, Sonne, Sonnenbrand? Wen es erwischt hat, der braucht schnelle Linderung. Doch nicht nur verbrannte, sondern auch jede andere Problemhaut kann mit meiner selbstgehexten Honigmaske gepflegt werden. Zudem ist sie schnell angerührt und günstig. Für zwei Anwendungen 0,5 TL Honig, 1 TL Wasser, 0,5 TL Apfelessig und 25 Gramm Heilerde (hautfein) klumpenfrei verrühren. Zum Auftragen nehmt ihr einfach Eure Finger. Maske mindestens 15 Minuten einwirken lassen. Mit klarem, lauwarmen Wasser abspülen (zur Not hilft ein Waschlappen). Anschließend eincremen, zum Beispiel mit dieser selbstgehexten Tagescreme.   Merkenweiterlesen

Es wird wieder Zeit! Kräuter und Früchte stehen jetzt oder demnächst voll im Saft, also ran an die Erntekörbe, Gläser damit gefüllt und in Öl eingelegt. Ich möchte Euch sieben Öle und deren heilende Wirkung vorstellen, die bei uns niemals fehlen dürfen. Bitte achtet darauf, dass alle Inhaltstoffe hochwertig und rein sind. So könnt Ihr sie nicht nur als Pflegemittel sondern auch in der Küche verwenden. 😉     Zehn Schritte – die Vorgehensweise ist immer gleich: Zutaten an einem sonnigen Tag sammeln, Sammelgut an einem geschützten Platz für etwa eine Stunde platt auslegen, sodass Insekten fliehen können. Alles in ein Geschirrtuch wickeln und mitweiterlesen

Momentan leuchten sie als dekorative, hellgrüne Zipfel an den Spitzen der Fichten- und Tannenzweige: Die Maiwipfel! Ihr Geschmack ist wunderbar harzig, aber dennoch zart. Sie schmecken auf Brot, im Tee und als Hausmittel gegen Husten. Doch, Achtung, Maiwipfel stehen unter Naturschutz. Fragt bitte bei Eurem zuständigen Förster, ob Ihr ernten dürft.   150 Gramm Tannen- oder Fichtenwipfel kurz kalt abspülen. Die Spitzen in einen Topf geben und mit etwa 1 Liter eiskaltem Wasser abgedeckt über Nacht stehen lassen. Die Spitzen müssen dabei mit Wasser bedeckt sein. Zur Not kann man die Ernte mit einem schweren Teller beschweren. Am nächsten Tag 1 Bio-Zitrone grob in Stückeweiterlesen