Nur noch vier von zwölf. Das ist das traurige Ergebnis nach dem Überfall einer kleinen, hübschen Raupe. Nur noch vier Buchsbäume, davon aber jede Menge neuer Fläche im Garten. Im März mussten wir uns verabschieden. Und in Anbetracht der Tatsache, dass die Buchsbäumchen schon über 25 Jahre alt und ein Überbleibsel meiner verstorbenen Schwiegermutter waren, verlief der Abschied nicht gerade tränenlos. Ich glaube, die kleine Raupe weiß gar nicht, was sie mit ihrem verdammten Hunger anrichtet. Hoffen wir, dass wir die übrigen vier durchbringen, doch auch dort sind bereits Fressspuren zu finden. Die bekämpfen wir mit Niemöl und einem radikalen Rückschnitt, den die kommende Hauptwachstumszeitweiterlesen

Jetzt geht es so richtig im Garten ab. Ein Teil des Gemüses kann nun bereits geerntet werden und schafft dadurch Platz für neue. Frühblüher und auch frühes Gemüse wechseln nun ihre Stelle mit ihrer Nachfrucht. Auch hier muss auf die Mischkultur und die richtige Düngung geachtet werden. Nur so kann ein gutes und gesundes Wachstum garantiert, Krankheiten und Schädlinge abgewehrt werden. Und nicht vergessen: Gießen, gießen, gießen!   Im Gemüsegarten: … Tomaten ausgeizen und spätestens jetzt anbinden. … Boden unter den Tomaten mulchen, am besten eignen sich Beinwellblätter. … junges Gemüse jetzt ins Freie pflanzen. … Pflanzen düngen. … Königsknospe von Chilis und Paprika rausbrechen.weiterlesen

Keimtest für veraltetes Saatgut einplanen!   Aussaat oder Auspflanzen im Freien Basilikum Blumenkohl für den Herbst Bohne Broccoli Brunnenkresse Chicorée Chinakohl Eisbergsalat Endivie Erbse Feldsalat Fenchel Feuerbohne Frühlingszwiebel Grüne Bohne Grünkohl Gurke Kapuzinerkresse Karotte Kartoffel Kohlrabi Kopfsalat Lauchzwiebeln Mais Mangold Portulak Radicchio Radieschen Romanesco Rosenkohl Rote Bete Rotkohl Rüben Rucola Spinat Spitzkohl Winterblumenkohl Winterzwiebel Wirsing Zucchini     Gartenkalender Juniweiterlesen

Besonders schöne Blüten und sagenhafte Früchte werden dem Baldrian nachgesagt. Zudem verhilft er dem Kompost zu schnellerem Verrotten und bindet die Gerüche von Jauchen. So einfach ist der Baldrian-Extrakt herzustellen: 2-3 Hände voll Baldrianblüten mit 250 ml Wasser übergießen. Durch ein Sieb oder Tuch abseihen und in Gläsern aufbewahren. Kühl und dunkel aufbewahren. 40 Tropfen des Extrakt verdünnt mit 10 Litern Wasser.   Mehr zum Thema: Pflanzen helfen Pflanzen: Über die Herstellung von Aufgüssen und Jauchen Im Kräuterbeet: Was wird wie gedüngt? Im Gemüsebeet: Was wird wie gedüngt? Merken Merkenweiterlesen

Für Hobbygärtner sind die Eisheiligen wichtige Tage im Gartenkalender. Denn ist die Kalte Sophie vergangen, beginnt für Gärtner die Hochsaison und Nachtfröste können fast ausgeschlossen werden. Tomate, Gurke, Paprika kann dann raus ins Freiland. „Pankraz, Servaz und Bonifaz machen erst dem Sommer Platz“: In diesem Jahr finden die Eisheiligen zwischen dem 11. und 15. Mai statt.   Montag, 11. Mai Mamertus Der heilige Mamerz hat von Eis ein Herz.   Dienstag, 12. Mai Pankratius Wenn’s an Pankratius gefriert, so wird im Garten viel ruiniert.   Mittwoch, 13. Mai Servatius Servaz muss vorüber sein, will man vor Nachtfrost sicher sein. Nach Servaz kommt kein Frost mehrweiterlesen

Noch habe ich Unmengen an Saatgut, welches dieses Jahr nicht mehr aufs Beet kommt. Da musste eine Lösung her: Seedbombs (Samenbomben)! Denn gibt es eine schönere Möglichkeit, Reste an Samen zu verwerten, als Bienen und Hummeln damit zu beschenken? Doch bevor die Bastelei los geht, überlegt Euch, was ihr mit den Seedbombs erreichen wollt. Wollt Ihr sie für Euch privat nutzen? Sie verschenken? Oder wollt Ihr ein wenig „guerilla gardening“ betreiben und ein bisschen Farbe in das triste Grau einer Stadt zu hexen? Verkehrsinseln, Bahndämme, brachliegende Grundstücke, Baumscheiben – überall da, wo Farben und einheimische Pflanzen fehlen. Auch wenn es eigentlich nicht erlaubt ist. Dieweiterlesen

Die Grundidee ist denkbar simpel. Zuckermais, Stangenbohnen und Kürbis werden von den Bauern in Mittelamerika, dem Ursprungsort der drei Pflanzen, seit jeher zusammen angebaut. In nahrhafter Erde versorgen sich die drei Starkzehrer gegenseitig mit zusätzlichen Nährstoffen. Hierzulande wächst der Kürbis auf dem Komposthaufen oder in angereicherter Beeterde und dient hervorragend als Bodendecker. Und als Unkrautunterdrücker. Mais wächst schnell und steht fest genug, um den Stangenbohnen eine gute Rankhilfe zu sein. Zudem versorgen Stangenbohnen als Leguminosen (Stickstoffsammler) die anderen Pflanzen mit wertvollen Nährstoffen. Genial, oder? 2017 habe ich diese Anbauweise bereits getestet. Und die Ernte war sowohl von Kürbis und Bohnen als auch vom Mais sagenhaft.weiterlesen

Hin und her gerechnet: Ein Zweipersonenhaushalt, zudem für genügend Wintervorrat sorgen, frisch soll immer etwas zur Verfügung stehen, 20 Quadratmeter Beetfläche quer verteilt. Es ist nicht einfach, dem Verbrauch entsprechend den Gemüseanbau zu planen. Für manche Gemüse ist es am besten, sie in gewissen Zeitabständen anzupflanzen.   Salate: frühstmöglich im Jahr raus pflanzen (je nach Sorte), dann alle zwei Wochen sechs Pflanzen nach setzen. Um dauerhaft versorgt zu sein, empfiehlt sich zusätzlich, zum Beispiel, Amerikanischer Pflücksalat, denn dieser kann mehrfach geerntet werden. Radieschen: wöchentlich nachsäen, jeweils etwa 20 Stück, von jungen Radieschen geerntet, hat das Laub eine tolle Würze Lauch: im April etwa 30 Pflanzenweiterlesen

Meine Kräuterspirale im Detail – ein Traum in Schneckenform.   Zone I: Mediterrane Zone (trocken, mager, sonnig, Erde-Sand-Gemisch) Salbei Thymian Ysop Rosmarin   Zone II: Mischzone (Gartenerde (halb) mit Kompost und Sand (halb)) Gold-Oregano Oregano Olivenkraut Quendel Tripmadam Zitronenthymian Liebstöckl   Zone III: Normalzone (halbsonnig, humos, mit Lehm und Kompost angereichert) Russische Pfefferminze Spearmint Englische Minze Sauerampfer Pfefferkresse Rauke Zitronenmelisse Frauenmantel Petersilie Dill Rucola (nur zu Gast) Rote Melde (nur zu Gast) Französischer Estragon Pimpinelle Schnittlauch Bergbohnenkraut Gundermann (als Bepflanzung am unteren Rand)   Zone IV: Feuchtzone (rund um den Teich | sonnig, humusreich, angereichert mit Kompost) Bärlauch Hornveilchen Maiglöckchen Borretsch Beinwell Beifuß Mädesüß Lungenkrautweiterlesen