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Seit Jahrtausenden bereits stellt man Pflanzenwasser (Hydrolate) durch die Wasserdampfdestillation her. Galten sie früher als Abfallprodukt bei der Herstellung ätherischer Öle, wurde heutzutage längst den Hydrolaten auch eine Wirkung zugesprochen.

Heute wird Birkenhydrolat als Haarwasser genutzt, Salbeiwasser eignet als Mundspülung zum Gurgeln. Auch in der Küche und im Haushalt lassen sich Pflanzenwasser verwenden.

Je nach Pflanzenauszug werden Hydrolate sowohl verwendet für Gesichtswasser, Bodyspray und Rasierwasser als auch zum Herstellen von Parfums, zum Inhalieren, für Kompressen, zur Haarpflege und als Raumduft.

Es gibt zwei Methoden, Pflanzenwasser herzustellen:

1. Die Destillation: In einer Haushaltsdestille mit zwei bis vier Litern Fassungsvermögen entstehen (pro Füllung) etwa 100 bis 300 ml Pflanzenwasser und einige Tropfen ätherisches Öl.
Haltbarkeit: 1 bis 2 Jahre

2. Der Aufguss: Etwa 100 Gramm Pflanzenteile (Blüten, Blätter, Wurzeln, Rinde – insektenfrei) mit 750 ml lauwarmen Wasser einen Tag ziehen lassen. Pflanzenteile abseihen und Wasser kühl aufbewahren.
Haltbarkeit: 1 bis 2 Wochen
Die Haltbarkeit von Pflanzenwassern kann mit 15%igem Weingeist oder 70%igem Wodka verlängert werden.

2 Kommentare

    1. Author

      Hallo Anna,
      da ich schwören könnte, bei einer Destille aus Metall immer auch das Metall zu schmecken, habe ich Glaskolben genutzt. Leider ist meine Apparatur derzeit abgebaut und Fotos oder eine Anleitung habe ich nicht. Aber mein „Experte“ (Ehemann ;)) meinte, wenn dich der metallische Beigeschmack nicht stört, dann ist es egal, ob Kupfer oder Edelstahl.

      Vielleicht magst Du ja über Deinen Erfolg berichten? Ich würde mich freuen!

      Hex hex,
      die KAOSHexe 😉

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