Die klassische Massage kann mit Aromen aufgewertet werden. So gilt das wohl bekannteste Aroma, nämlich das der Pfefferminze, als stimmungshebend, schmerzlindernd und schleimlösend. Lavendel stärkt die Nerven und senkt den Blutdruck, hemmt Entzündungen und lindert Schmerz. Ob Majoran, Zitrone oder Bergamotte – alles wirkt einzigartig und auch in Kombination. Die Mischungsverhältnisse für Massageöl liegen bei 15 bis 30 Tropfen ätherisches Öl in 100 ml Trägeröl. Zur Massage gezielter Körperpunkte (z.B. Reflexzonen) treffen 8 bis 10 Tropfen des ätherischen Öls auf zwei EL Trägeröl.weiterlesen

Ätherische Öle sind wirksame Heilmittel für körperliche oder seelische Beschwerden. Dabei haben Aromen zweierlei Wirkweisen: durch die Haut und durch die Nase. Wirkt ein Aroma durch die Haut und Schleimhäute (dermal), erwirkt das eine direkte körperliche Wirkung. Die Öle dringen durch die Haut in die Kapillargefäße und dadurch in Muskelgewebe und Blutkreislauf. Die nasale Wirkweise ist eher psychisch. Zwar geht ein Teil des Öls über die Lungen in den Blutkreislauf, die Wirkung ist aber hier eher in den Gehirnzentren. Hormone werden ausgeschüttet. Hier entsteht der Einfluss beispielsweise auf Gefühlswelt, auf Gedächtnis und Lernfähigkeit. Bäder sind daher besonders wirkungsvoll. Sowohl durch die Haut, als auch überweiterlesen