Wie sagt es die Weisheit der Bauern? „Ist bis Dreikönig kein Winter, kommt keiner mehr dahinter.“ Tja. Was soll man sagen? Bis zum Dreikönigstag war der Winter eher ein Sommer. Und jetzt? Ein paar Tage lang war es bitterkalt. Eisig mit fiesen Minus-Temperaturen und einem klitzekleinen bisschen Schnee. Aber sollen wir das Winter nennen? Schließlich verwandelte sich der weiße Zauber nach ein paar Tagen auch nur wieder zu grauem Matsch. So wie es auch vor der kleinen Eiszeit alles andere als winterlich war. In unserem Garten schauten bereits die ersten Frühlingsblumen aus der Erde – Krokusse, Hyazinthen und Tulpen. Und, dem Geruch zu folge als ich drauftrat, steckte auch bereits der Bärlauch seine Köpfchen raus.

Die Flüsse tragen Hochwasser. Doch nicht vom Schnee sondern von Regenmassen.

Bernd Kasper / pixelio.de

Doch wann wird’s mal wieder richtig Winter? Ein Winter, wie er früher einmal war.

Etwas Hoffnung besteht ja noch. Denn eine andere Bauernregel besagt, dass nach schwarzen Weihnachten, weiße Ostern folgen. Es bleibt also spannend.

Obwohl … wenn ich es einmal optimistisch betrachte:

Jeder Tag ohne Schnee bringt uns dem Frühling noch einen Tag näher.

1 Kommentar

  1. Ich hätte sooo gerne noch eisige, frische, klare Wintertage… Gestern habe ich blühendes Lungenkraut entdeckt und einen Schreck bekommen… im Februar ist etwas früh :/

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