So geht’s: Einkochen in Weckgläser (im Backofen)

  1.  Früchte oder Gemüse vorbereiten: säubern, schälen, entkernen, etc.
  2. Gläser, Gummiringe und Deckel vorbereiten: Saubere und staubfreie Gläser mit kochendem Wasser (aus dem Wasserkocher) spülen und Gummiringe im Wasser liegen lassen.
  3. Früchte in die Gläser füllen
  4. Gewürze hinzugeben
  5. Aufgekochten Fruchtsaft oder kochendes Wasser in die Gläser füllen. Etwa ein Fingerbreit Platz zum obersten Gläserrand lassen.
  6. Mit Gummis bestückte Deckel auf die Gläser legen und mit den Klammern verschließen.
  7. Gläser auf ein tiefes Backblech/Fettpfanne/Auflaufform platzieren und diese(s) mindestens halbhoch mit warmem Wasser füllen. Die Gläser dürfen sich nicht berühren!
    Wer hier ein kochbares Geschirrtuch unterlegt, sorgt dafür, dass die Gläser nicht verrutschen.
  8. Backblech in den Ofen schieben …
  9. … und Ofen auf 170 Grad (Umluft; oder 180 Grad Ober-/Unterhitze) hochheizen.
  10. Wenn das Hochheizlämpchen vom Ofen ausgeht, dauert es etwa eine halbe bis dreiviertel Stunde bis sich in den Gläser kleine Kochbläschen bilden.
  11. a) Danach gilt bei Gemüse: Ofen auf 150 Grad (Umluft) zurückdrehen und für weitere 90 Minuten einkochen. Danach Ofen ausstellen und Gläser für 30 weitere Minuten darin stehen lassen.
    b) Danach gilt bei Früchten: Ofen ausschalten und weitere 30 Minuten im heißen Ofen stehen lassen.
  12. Gläser herausnehmen und auskühlen lassen. Dann erst die Klammern entfernen.
  13. Sollten sich die Deckel leicht anheben lassen, dann hat das Vakuum nicht gegriffen. Dann hält sich der Vorrat dennoch ein paar Tage im Kühlschrank.

 

3 Kommentare

  1. Wir haben früher zu Hause ganz viel eingekocht. Dein Beitrag erinnert mich daran. Eigentlich schön, wenn solche Traditionen wieder aufleben. LG Undine

  2. Hallo liebe Hexen,
    vielen Dank für die tolle Schritt für Schritt erklärung! Hat mir einiges an Recherche erspaart… Habe heute die letzten Reste eingekocht und es hat alles wirklich super funktioniert. Vielen Dank für diese nützlichen Infos bzw dieser Anleitung.

    Eine schöne Seite habt ihr übrigens, ich habe einige rezeptidden im hinterkopf behalten 🙂

    Liebe Grüße,
    Steffi


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