Gruselig und faszinierend zugleich: Die Venusfliegenfalle ist die wohl bekannteste unter den Fleischfresserinnen. Und die, die wohl am häufigsten in Wohnzimmern zu finden ist. Bereits CharIes Darwin bezeichnete sie als die „wunderbarste Pflanze der Welt“.

Quelle: wikipedia
Koloriertes Bild einer Venusfliegenfalle von William Curtis (1790).
Quelle: wikipedia

Die gesunde Falle lockt mit kräftig roten Fallen, die für Insekten nahezu unwiderstehlich süß duften. Wenn sie artgerecht kultiviert wurde, ist sie äußerst wuchsfreudig und kann bis zu vier neue Fallen im Monat produzieren.
Die Falle besteht aus zwei Blatthälften, auf deren Innenseite Fühler sitzen, die das Zusammenklappen auslösen, wenn sie (zweimal) berührt werden.
Eine Falle stirbt ab (wenn Fehler in der Pflege auszuschließen sind), wenn sie etwa sieben Mal zuklappte bzw. etwa drei Insekten verdaute.

Eine Zeit lang wurden Extrakte der Venusfliegenfalle als Heilmittel gegen Krebs eingesetzt. Allerdings erfolglos. Inzwischen ist es, wegen der hohen Kosten und seiner starken Nebenwirkungen, in Deutschland verboten.


Pflegesteckbrief:

  • Standort: sonnig, feucht, wenn Flüssigkeit aufgebraucht ist, zwei Tage trockenstehen lassen
  • normale bis hohe Luftfeuchtigkeit, etwa 50 bis 80 Prozent
  • nicht mit Leitungswasser gießen, besser sind Regen-, stilles Mineral- und Brunnenwasser oder destilliertes Wasser gemischt mit 10 Prozent Leitungswasser
  • nicht düngen, da sie an ihrem Standort auf nährstoffarmen Böden wachsen – spezielle Insektivoren-Erde nutzen!
  • Winterruhe ab Oktober an kühlerem, hellem Platz, nicht unter 10 Grad, keine Zugluft; schwarze Blätter sind in der Winterruhe normal. Um Krankheiten zu vermeiden, sollten diese regelmäßig entfernt werden

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