Inka-Farming: „Die drei Schwestern“ als Selbstversuch

Die Grundidee ist denkbar simpel. Zuckermais, Stangenbohnen und Kürbis werden von den Bauern in Mittelamerika, dem Ursprungsort der drei Pflanzen, seit jeher zusammen angebaut. In nahrhafter Erde versorgen sich die drei Starkzehrer gegenseitig mit zusätzlichen Nährstoffen.

Hierzulande wächst der Kürbis auf dem Komposthaufen oder in angereicherter Beeterde und dient hervorragend als Bodendecker. Und als Unkrautunterdrücker.

Mais wächst schnell und steht fest genug, um den Stangenbohnen eine gute Rankhilfe zu sein. Zudem versorgen Stangenbohnen als Leguminosen (Stickstoffsammler) die anderen Pflanzen mit wertvollen Nährstoffen.
Genial, oder?

2017 habe ich diese Anbauweise bereits getestet. Und die Ernte war sowohl von Kürbis und Bohnen als auch vom Mais sagenhaft. Das mache ich jetzt immer so.

Die indianische Mischkulturen-Anbaumethode, auch Milpa genannt, ist im Garten jedoch eher schwer umsetzbar, da sie für Felder erdacht wurde. Dennoch ist es möglich, wenn man in Ebenen denkt: Kürbis oder Zucchini als Bodenfrucht, der Mais als Frucht in zweiter Ebene, die Stangen- oder Feuerbohnen in der Vertikalen.

  • Mitte April habe ich begonnen Mais im Gewächshaus vorzuziehen. Ich hatte mit der Direktsaat leider in unseren Gefilden (Mittelhessen) schlechte Erfahrungen gemacht.
  • Anfang Mai folgten Zucchini und Kürbis.
  • etwa Mitte Mai habe ich die Bohnen direkt gesteckt.

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