Ätherische Öle sind wirksame Heilmittel für körperliche oder seelische Beschwerden. Dabei haben Aromen zweierlei Wirkweisen: durch die Haut und durch die Nase.
Wirkt ein Aroma durch die Haut und Schleimhäute (dermal), erwirkt das eine direkte körperliche Wirkung. Die Öle dringen durch die Haut in die Kapillargefäße und dadurch in Muskelgewebe und Blutkreislauf.
Die nasale Wirkweise ist eher psychisch. Zwar geht ein Teil des Öls über die Lungen in den Blutkreislauf, die Wirkung ist aber hier eher in den Gehirnzentren. Hormone werden ausgeschüttet. Hier entsteht der Einfluss beispielsweise auf Gefühlswelt, auf Gedächtnis und Lernfähigkeit.
Bäder sind daher besonders wirkungsvoll. Sowohl durch die Haut, als auch über die Atemwege werden die Aromen dem Körper zugeführt.


Trägeröle / Basisöle:
Aloe-Veraöl, Avocadoöl, Johanniskrautöl, Jojobaöl, Mandelöl, Sesamöl, Wildrosenöl


Die wichtigsten und bekanntesten ätherischen Öle:
Basilikum, Bergamotte, Eisenkraut, Grapefruit, Lavendel, Lemongras, Lorbeer, Kampher, Kardamom, (rote) Mandarine, Melisse, Minze, Muskatellersalbei, Myrte, Orange, Palmarosa, Rosengeranie, Teebaum, Thymian, Ylang Ylang, Zeder, Zistrose, Zitronenbasilikum, Zitronenthymian


Haltbarkeit
Wenn Ätherische Öle kühl und lichtgeschützt aufbewahrt werden, behalten sie etwa drei Jahre ihre Qualität und Wirkkraft.
Zahlreiche Firmen drucken zudem ein Haltbarkeitsdatum auf die Flaschen.
Koniferen- und Zitrusöle hingegen sind, ungeöffnet und im Kühlschrank gelagert, lediglich ein Jahr lang nutzbar.
Für Blüten- und Wurzelöle gilt, wie bei Wein, die Faustregel: Je reifer, desto wertvoller.

Ätherische Öle. Foto: www.kreativekaos.de
Ätherische Öle.

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