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Grundrezept für Likör

Generell gilt:
1 Teil Rohrohrzucker, 2 Teile Frucht oder Kraut und 3 Teile (in Milliliter) Alkohol, soll heißen:
Auf 500 Gramm Zucker kommen 1000 Gramm Früchte oder Kräuter und 1500 Milliliter Alkohol.

 


Das ist der Ablauf:

Früchte und Kräuter säubern und zerkleinern oder sogar zerquetschen. Kerne, Steine und unbehandelte Schalen der Früchte müssen nicht entfernt werden. Allerdings sollten Früchte, die im rohen Zustand nicht gegessen werden können, wie Quitten, vorher aufgekocht und dann zerquetscht werden.
Mit Gewürzen wie Nelke, Anis, Zimt oder Vanille in ein entsprechend großes Glas mit breiter Öffnung füllen.
Glas mit Alkohol auffüllen und gut schließen. An einem dunklen, kühlen Ort für mindestens vier Wochen (lieber mehr) ruhen lassen.
Das Glas in der ersten Woche täglich gut durchschütteln, damit sich der enthaltene Zucker löst. Danach genügt es zweimal wöchentlich.
Nach der Ruhezeit den Likör durch einen Kaffeefilter oder ein Abseihtuch abgießen. Filtervorgang wiederholen, wenn im Likör noch Stückchen schwimmen.
Den klaren Likör dann in Flaschen abfüllen.

Mein Tipp: Wenn fruchtige oder krautige Abfälle anfallen, zum Beispiel bei der Herstellung von Marmelade, dann nutze ich diese um Likör herzustellen.

Mein Lieblingslikör ist eine Kräutermischung aus Thymian, Salbei, etwas Rosmarin, Schafgarbe, Süßdolde, verschiedenen Minzen, Himbeer-, Brombeer- und Erdbeerblättern.

Auch lässt sich mit diesem Rezept und jeder Menge Thymian ein wirkungsvoller Hustensaft (für Erwachsene) herstellen.

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