Blüht im Mai die Eiche vor der Esche, gibt’s noch eine große Wäsche. Der Mai bringt Blumen dem Gesichte, aber dem Magen keine Früchte. Der Mai, zum Wonnemonat erkoren, hat den Reif noch hinter den Ohren. Die erste Liebe und der Mai, gehen selten ohne Frost vorbei. Ein kalter Mai tötet das Ungeziefer und verspricht eine gute Ernte. Grünen die Eichen vor dem Mai, zeigt’s, dass der Sommer fruchtbar sei. Im Mai ein warmer Regen bedeutet Früchtesegen. Ist’s im Mai recht kalt und nass, haben die Maikäfer wenig Spaß. Mairegen bringt Segen, da wächst jedes Kind, da wachsen die Blätter und Blumen geschwind.weiterlesen

22. April 2016 | 07:23:42 Uhr 11. April 2017 | 08:08:12 Uhr   weitere Namen: „hare moon“, Pinker Mond („pink moon“), Mond der knospenden Bäume bzw. Gräser („sprouting grass moon“), Eiermond („egg moon“), Fischmond („fish moon“), Schmetterlingsmond Bedeutung / Symbolkraft: Fruchtbarkeit, Wildheit, Trieb, Wachstum, Energie, Sorglosigkeit   Lustvoll geben sich nun Hasen ihren Trieben hin. Sie spielen, „tanzen“ und balgen sich zur Zeit dieses Mondes. In weiten Teilen Europas bedeutet der Hase Fruchtbarkeit und Frühling. Amerikas Ureinwohner benannten den „pink moon“ nach den dortigen ersten Frühlingspflanzen – dem pinken Moos und dem wilden, kriechendem Phlox.  weiterlesen

April windig und trocken, macht alles Wachstum stocken. April, April, der macht, was er will. Aprilwetter und Kartenglück wechseln jeden Augenblick. Bläst der April mit beiden Backen, ist genug zu jäten und hacken. Hat der April mehr Regen als Sonnenschein, so wird’s im Juni trocken sein. Heller Mondschein in der Aprilnacht schadet leicht der Blütenpracht. Im April ein tiefer Schnee – keinem Dinge tut er weh. Ist der April sehr trocken, geht der Sommer nicht auf Socken. Nasser April und windiger Mai bringen ein fruchtbar Jahr herbei. Nasser März und trockener April, kein Kräutlein geraten will. Wenn der April Spektakel macht, gibt’s Heu und Kornweiterlesen

23. März 2016 | 13:00:54 Uhr (MEZ) 12. März 2017 | 15:53:48 Uhr (MEZ)   weitere Namen: „chaste moon“, „seed moon“, Samenmond, Saftmond (im Sinne von Lebenskraft, „sap moon“), Wurmmond („worm moon“) Bedeutung / Symbolkraft: Aussaat, Erwachen, Zukunftspläne, Erfolg, Liebe und Freundschaft, Fruchtbarkeit und Potenz, Reinheit   Der Frühling ist da. Der Boden wird wieder weicher, Regenwürmer werden aktiv und die Vögel kehren zurück. Der richtige Zeitpunkt, um die Baumsäfte (wie Birke oder Ahorn) anzuzapfen. Es ist Zeit um Auszusäen. Nicht nur Pflanzen, Früchten und Gemüse, auch derzeit geschmiedete Zukunftspläne sind meist von Erfolg gekrönt.  weiterlesen

Auf Märzenregen folgt kein Segen. Der März soll wie ein Wolf kommen und wie ein Lamm gehen. Ein feuchter März ist des Bauern Schmerz. Ein grüner März bringt selten etwas Gutes. Fürchte nicht den Schnee im März, darunter wohnt ein warmes Herz. Soviel Nebeltage im März, soviel Frosttage im Mai. Wenn der März zum April wird, so wird der April zum März. Wenn im März viel Winde weh’n, wird’s im Mai dann warm und schön.weiterlesen

22. Februar 2016 | 19:19:54 Uhr (MEZ) 11. Februar 2017 | 01:32:54 Uhr (MEZ)   weitere Namen: „snow moon”, wilder Mond, Sturmmond („storm moon“), Hungermond („hunger moon“) Bedeutung / Symbolkraft: Naturstärke, Energie und Fruchtbarkeit nach langer Dunkelheit, Gesundheit, Reinheit   Die Natur ruht sich noch unter der Schnee- und Eisdecke aus und bereitet sich auf das kommende Erwachen vor. Die ersten Frühlingsboten erscheinen. Auch unsere Körper sehnen sich nach Licht, Wärme und Energie. Die Ureinwohner Amerikas nannten diesen Mond auch Hungermond, da der meist noch liegende Schnee, das Jagen erschwerte.weiterlesen

Februartau bringt Nachfrost im Mai. Im Februar Schnee und Eis, macht den Sommer heiß. Ist der Februar trocken und kalt, wirst im August vor Hitz zerspringen bald. Mücken, die im Februar summen, gar oft auf lange Zeit verstummen. Sonnt sich die Katz im Februar, muss sie im März zum Ofen gar. Viel Nebel im Februar, viel Regen das ganze Jahr. Wenn der Nordwind im Februar nicht will, so kommt er sicher im April. Wenn’s im Februar regnerisch ist, hilft’s so viel wie guter Mist. Wenn’s im Hornung (Februar) nicht schneit, kommt die Kält zur Osterzeit.weiterlesen

24. Januar 2016  |  02:45:48 Uhr (MEZ) 12. Januar 2017  |  12:34:00 Uhr (MEZ)   weitere Namen: „wolf moon“, Alter Mond („old moon“), manchmal auch Schneemond (siehe Februar) Bedeutung / Symbolkraft: Stärke, Sicherheit, Neubeginn, Vertrauen, Ruhe   Das neue Jahr erwacht. Die Tage werden wieder länger. Dennoch bekam dieser Vollmond seinen Namen, da Wölfe nachts besonders nahe an Menschensiedlungen heran kamen und hungrig heulten. Auch ist der Wolfsmond Thema zahlreicher Fantasie- und Gruselgeschichten.weiterlesen

Mystisch und magisch: Der Mond ist ein Symbol für Sehnsüchte und Verlangen. Er fasziniert uns. Schon immer beschäftigt sich die Menschheit mit dem Mond. Inzwischen hat auch die Wissenschaft eingesehen, dass der Mond nicht nur das Meer und somit Ebbe und Flut, sondern auch uns und unseren Organismus beeinflusst. Früher, als die Menschen noch naturnaher lebten, ordneten sie den Monaten jeweils einen Namen zu, der charakteristisch war. Eine exakte Quelle der Namensgeber gibt es nicht. Doch bereits die indigenen Völker Amerikas („Indianer“) gaben den Vollmonden Spitznamen. Durch die Einwanderer wurden die indianischen Namen später in die Monate des Gregorianischen Kalenders übertragen.   Wolfsmond 24. Januarweiterlesen

Nicht selten hing früher der Lebensunterhalt von Wetter und vor allem von dessen Beobachtung ab. Deshalb sind Bauernregeln sind im Grunde nicht weiter als Langzeitbeobachtungen der frühen Landwirtschaft. Noch lange bevor die Wissenschaft und Forschung Wettervorhersagen traf. Von einer Generation zur nächsten weitergegeben, treffen diese Bauernregeln auch heute noch häufig zu. Wenn auch meist regional betrachtet und mit ein paar Tagen Verzögerung..   Auf kalten trocknen Januar folgt oft viel Schnee im Februar. Braut der Januar Nebel gar, wird das Frühjahr nass für wahr. Der Januar muss krachen, soll der Frühling lachen. Im Januar viel Regen und wenig Schnee, tut Saaten, Wiesen und Bäumen weh.weiterlesen