Ein tüchtiges Juligewitter ist gut für Winzer und Schnitter. Im Juli muss vor Hitze braten, was im September soll geraten. Im Juli warmer Sonnenschein, macht alle Früchte reif und fein. Im Juli will der Bauer lieber schwitzen als untätig hinterm Ofen sitzen. Juli recht heiß, lohnt sich Mühe und Schweiß. Was der Juli verbricht, rettet der September nicht. Was du an einem Tag versäumest im Juli, das schaffen im August zehn Tage nicht herbei. Wenn die Ameisen im Juli ihre Haufen höher machen, so folgt ein strenger Winter. Wenn die Schwalben Ende Juli schon ziehen, sie vor baldiger Kälte fliehen. Wer im Juli sich regenweiterlesen

… der Johannistag auch der „Tag der Heilkräfte“ ist? Kräuterkundige Frauen, die sogenannten „Johanniweiblein“, sammelten früher an diesem Tag die „Johanniskräuter“ für die Hausapotheke, da sie nun am heilkräftigsten sind:   Arnika Bärlapp Beifuß Eisenkraut Frauenmantel Gänseblümchen Holunderblüten Johanniskraut (z.B. für Rotöl) Kamille Klette Königskerze (auch „Sonnwendblume“ genannt) Lavendel Löwenzahn Margerite Quendel Ringelblume   Merken Merken Merkenweiterlesen

20. Juni 2016 | 13:02:24 Uhr (MEZ) 9. Juni 2017 | 15:09:36 Uhr (MEZ)   weitere Namen: Metmond („mead moon“), Mond des Lichts, Erdbeermond („strawberry moon“), Rosenmond („rose moon“), Heißer Mond („hot moon“) Bedeutung / Symbolkraft: Genuss, Sommerblüten, Duft, Karriere und Erfolg, Gesundheit, Vitalität, Kraft, Wein   Die ersten Erdbeeren sind reif, Rosen blühen, Bienen füllen ihre Stöcke mit dem Honig der Maiblüten. Auch heute noch wird nun der Met (Honigwein) erstellt.  weiterlesen

Bleibt der Juni kühl, wird dem Bauern schwül. Fällt Juniregen in den Roggen, so bleibt der Weizen auch nicht trocken. Gibt’s im Juni Donnerwetter, wird auch das Getreide fetter Im Juni bleibt man gerne stehn, um nach dem Regen auszusehen. Im Juni viel Donner, bringt einen trüben Sommer. Soll gedeihen Korn und Wein, muss im Juni Regen sein. Wenn kalt und nass der Juni war, verdirbt er meist das ganze Jahr. Wenn’s im Juni viel regnet, ist der Graswuchs gesegnet. Wie die Junihitze sich stellt, stellt sich auch die Dezemberkält.weiterlesen

21. Mai 2016 | 23:14:30 Uhr (MEZ) 10. Mai 2017 | 23:42:30 Uhr (MEZ) weitere Namen: „flower moon“, Zweieinigkeitsmond bzw. Paarmond („dyad moon“), Mond der Liebe, Feenmond, Pflanz-Getreide-Mond, Milchmond („milk moon“) Bedeutung / Symbolkraft: Liebe, Ehe, Zweisamkeit, Romantik, Heilung, Balance, Harmonie, Ausgeglichenheit   Romantik und Liebe liegen in der Luft. So, wie die Kälte auf die Wärme, wie die dunkle Hälfte des Jahres auf die helle trifft, so sehnen auch wir uns nach Zweisamkeit. Unter anderem wird dieser Vollmond auch Feenmond genannt, denn derzeit sollen Feen sehr aktiv sein, um sich um all die Pflanzen und Tiere zu kümmern.  weiterlesen

Blüht im Mai die Eiche vor der Esche, gibt’s noch eine große Wäsche. Der Mai bringt Blumen dem Gesichte, aber dem Magen keine Früchte. Der Mai, zum Wonnemonat erkoren, hat den Reif noch hinter den Ohren. Die erste Liebe und der Mai, gehen selten ohne Frost vorbei. Ein kalter Mai tötet das Ungeziefer und verspricht eine gute Ernte. Grünen die Eichen vor dem Mai, zeigt’s, dass der Sommer fruchtbar sei. Im Mai ein warmer Regen bedeutet Früchtesegen. Ist’s im Mai recht kalt und nass, haben die Maikäfer wenig Spaß. Mairegen bringt Segen, da wächst jedes Kind, da wachsen die Blätter und Blumen geschwind.weiterlesen

22. April 2016 | 07:23:42 Uhr 11. April 2017 | 08:08:12 Uhr   weitere Namen: „hare moon“, Pinker Mond („pink moon“), Mond der knospenden Bäume bzw. Gräser („sprouting grass moon“), Eiermond („egg moon“), Fischmond („fish moon“), Schmetterlingsmond Bedeutung / Symbolkraft: Fruchtbarkeit, Wildheit, Trieb, Wachstum, Energie, Sorglosigkeit   Lustvoll geben sich nun Hasen ihren Trieben hin. Sie spielen, „tanzen“ und balgen sich zur Zeit dieses Mondes. In weiten Teilen Europas bedeutet der Hase Fruchtbarkeit und Frühling. Amerikas Ureinwohner benannten den „pink moon“ nach den dortigen ersten Frühlingspflanzen – dem pinken Moos und dem wilden, kriechendem Phlox.  weiterlesen

April windig und trocken, macht alles Wachstum stocken. April, April, der macht, was er will. Aprilwetter und Kartenglück wechseln jeden Augenblick. Bläst der April mit beiden Backen, ist genug zu jäten und hacken. Hat der April mehr Regen als Sonnenschein, so wird’s im Juni trocken sein. Heller Mondschein in der Aprilnacht schadet leicht der Blütenpracht. Im April ein tiefer Schnee – keinem Dinge tut er weh. Ist der April sehr trocken, geht der Sommer nicht auf Socken. Nasser April und windiger Mai bringen ein fruchtbar Jahr herbei. Nasser März und trockener April, kein Kräutlein geraten will. Wenn der April Spektakel macht, gibt’s Heu und Kornweiterlesen

23. März 2016 | 13:00:54 Uhr (MEZ) 12. März 2017 | 15:53:48 Uhr (MEZ)   weitere Namen: „chaste moon“, „seed moon“, Samenmond, Saftmond (im Sinne von Lebenskraft, „sap moon“), Wurmmond („worm moon“) Bedeutung / Symbolkraft: Aussaat, Erwachen, Zukunftspläne, Erfolg, Liebe und Freundschaft, Fruchtbarkeit und Potenz, Reinheit   Der Frühling ist da. Der Boden wird wieder weicher, Regenwürmer werden aktiv und die Vögel kehren zurück. Der richtige Zeitpunkt, um die Baumsäfte (wie Birke oder Ahorn) anzuzapfen. Es ist Zeit um Auszusäen. Nicht nur Pflanzen, Früchten und Gemüse, auch derzeit geschmiedete Zukunftspläne sind meist von Erfolg gekrönt.  weiterlesen

Auf Märzenregen folgt kein Segen. Der März soll wie ein Wolf kommen und wie ein Lamm gehen. Ein feuchter März ist des Bauern Schmerz. Ein grüner März bringt selten etwas Gutes. Fürchte nicht den Schnee im März, darunter wohnt ein warmes Herz. Soviel Nebeltage im März, soviel Frosttage im Mai. Wenn der März zum April wird, so wird der April zum März. Wenn im März viel Winde weh’n, wird’s im Mai dann warm und schön.weiterlesen