Unsere Ahnen wussten mit dem Wandel von Sonne und Mond, der Wandel der Kräfte in der Natur besser umzugehen. Ihr Leben und Schaffen wurde nahezu vom Rhythmus der Jahreszeiten bestimmt.
Die Jahresfeste strukturierten das Jahr. Damals zu Zeiten der keltischen und germanischen Kultur in stärkerem Ausmaß als heute. Aber die Grundzüge bestehen im Jahreskreis auch heute noch.
Der Jahresverlauf, mit dem Beginn an Samhain (zu Zeiten der Kelten), wiederholt den Zyklus von Geburt, Wachsen, Reifen, Tod und Erneuerung.

Vier Sonnen- und vier Mondfeste: Auch wenn die acht großen Jahresfeste heute meist an einem festen Datum begangen werden, sie sie, genau genommen, bewegliche Feiertage.
Die vier Sonnenfeste werden am kürzesten und am längsten Tag des Jahres, den Sonnenwenden, bzw. den Tagundnachtgleichen, gefeiert. Die vier Mondfeste fallen auf einen bestimmten Vollmond bzw. Neumond im Jahr, die zwischen den Sonnenfesten stattfinden.

Der Jahreskreis besteht also aus den vier Sonnenfeiern als Hauptachsen, und dazwischen liegen die sogenannten Kreuz-Viertel-Tage.


Samhain
31. Oktober bzw. Nacht auf den 1. November
Allerheiligen, Beginn des neuen Zyklus und Winterhalbjahres, Neujahr der Hexen, 11. Neumond im Kalenderjahr. Samhain markierte das Ende der Ernte und Beginn des Winters.


Jul / Yule
21. Dezember
eigentlich Zeitraum vom 21. – 23. Dezember, Wintersonnenwende, kürzester Tag des Jahres


Imbolc
1. Februar
Lichtmess, 2. Vollmond nach Yule, terminlich irgendwann um den 1. oder 2. Februar, Fest des Lichts, „Geburt des Lichts“, „Lichtbrauchnacht“


Ostara
21. März
Frühjahrstagundnachtgleiche, Termin liegt eigentlich zwischen dem 21. und 23. März
Am ersten Sonntag nach dem auf Ostara folgenden Vollmond wird das Osterfest gefeiert.


Beltane
30. April
Walpurgis, „Mainacht“: Nacht auf den 1. Mai, Beginn des Sommerhalbjahres, 5. Vollmond nach Yule; Fruchtbarkeitsfest des Hexenjahres


Litha
21. Juni
Sommersonnenwende, Mittsommer, längster Tag des Jahres und Wendepunkt


Lammas / Lughnasadh
Nacht zum 1. August und am Tag
Herbstbeginn, 8. Vollmond nach Yule, „Hochzeit des Lichts“
Das Einsammeln der ersten Ernte wird gefeiert.


Mabon
21. September
Herbsttagundnachtgleiche, tatsächlich aber um den 21. bis 24. September, zweiter Vierteltag des Jahres
Mit den Tag endet das Hexenjahr.

5 Kommentare


  1. Das sind ja nur sieben Feste, da fehlt Lammas / Lughnasad zwischen Litha und Mabon. War das Absicht? 🙂

  2. Author

    Hoppalla. Da stehen tut’s, doch ich hab es wohl vergessen zu „highlighten“.
    Danke fürs aufmerksame Lesen.

    Also, keine Absicht! 😉

    Viele Grüße,
    die KA:OS-Hexe


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