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Generell gilt: 1 Teil Rohrohrzucker, 2 Teile Frucht oder Kraut und 3 Teile (in Milliliter) Alkohol, soll heißen: Auf 500 Gramm Zucker kommen 1000 Gramm Früchte oder Kräuter und 1500 Milliliter Alkohol.   Das ist der Ablauf: Früchte und Kräuter säubern und zerkleinern oder sogar zerquetschen. Kerne, Steine und unbehandelte Schalen der Früchte müssen nicht entfernt werden. Allerdings sollten Früchte, die im rohen Zustand nicht gegessen werden können, wie Quitten, vorher aufgekocht und dann zerquetscht werden. Mit Gewürzen wie Nelke, Anis, Zimt oder Vanille in ein entsprechend großes Glas mit breiter Öffnung füllen. Glas mit Alkohol auffüllen und gut schließen. An einem dunklen, kühlen Ortweiterlesen

Das brauchst du: 100 Gramm Rohrohrzucker 10 bis 20 Gramm gehackte, frische Salbeiblätter     So geht’s: Zucker in einem Topf oder Pfanne schmelzen und langsam bei schwacher Hitze karamellisieren lassen. Kleingehackte, frische Salbeiblätter verrühren. Entweder einfach kalt werden lassen und in mundgerechte Stücke brechen oder mit einem Teelöffel von der noch warmen Masse kleine Häufchen wegnehmen und in schnell in eiskaltes Wasser werfen. Und auch genauso schnell dort wieder heraus fischen. Trocknen lassen. Kühl und lichtgeschützt aufbewahren. Und bei Halsschmerzen, Husten und Heiserkeit schmecken lassen.weiterlesen

So wird’s gemacht: Schraubdeckelglas bis einen Zentimeter unter den Rand mit dem geschredderten Kraut füllen. Mit Wodka oder 70-prozentigen Alkohol das Glas füllen. Das Kraut muss großzügig bedeckt sein. Glas schließen und Mischung nun vier bis sechs Wochen an einem normal-warmen, sonnengeschützten Ort ziehen lassen. Nach der Wartezeit wird die Tinktur abgeseiht. Dazu eignen sich ein Kaffeefilter oder ein Leinentuch. Anschließend die Tinktur in dunkle Flaschen abgefüllt und diese gut verschließen. Dunkel und kühl lagern. Tinktur hält sich mindestens zwei Jahre.   Meine Tipps: Ich habe für solche Fälle einige speziell gereinigte Stofftücher, die mir als Filter dienen. Schon zu oft, sind mir beim Abseih-Prozessweiterlesen

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Die Zutaten: 3 EL Öl (Haselnuss-, Sesam- oder Walnuss) Saft einer Zitrone Zwei Hände voll Zitronenmelissestängel 30 Gramm gehackte Pistazien (ungesalzen) 2 EL Puderzucker So geht mein Melissenpesto: Die Pistazien in einer Pfanne ohne Fett anrösten und etwas abkühlen lassen. Die Melissenblätter von den Stängeln zupfen. Alle Zutaten vermischen und pürieren. Mein Tipp: Selbstverständlich lässt sich das Pesto auch mit anderen Kräutern herstellen.weiterlesen

KA:OS-Kräuterspirale. Foto: www.KreativeKaos.de

Egal, ob Lavendelzucker, Melissenzucker, Minzezucker, Salbeizucker oder eine Mischung aus allen Kräutern: Diese Zucker kann man zum Backen, für Desserts, für Getränke oder Soßen verwenden. Das brauchst du: 3 Hände voll Kräuter 750 Gramm Vollrohrzucker So wird’s gemacht: Kräuter zupfen, nicht waschen. Bei großer Verschmutzung nur abbürsten, für zwei Stunden antrocknen lassen. In ein Glas etwa 750 Gramm Zucker füllen. Kräuter schichtweise dazu geben und dann gut durchschütteln. Das ätherische Öl geht in den Zucker über. Das Glas noch mindestens zwei Tage offen stehen lassen, damit es nachtrocknen kann. Geschirrtuch drarüber hängen, damit kein Staub in die Gläser fällt.weiterlesen

Benötigt wird: 1 Kilo würziges Kraut (z.B. Bärlauch oder Rucola) 80 Gramm grobes Meersalz 500 ml kaltgepresstes Öl, z.B. Sonnenblume oder Distel, kein Olivenöl So wird’s gemacht: Die meisten Gerichte kann man mit diesen Pasten würzen. Vom Aroma her stehen sie dem frischen Kraut als Gewürz in nichts nach. Und, klarer Vorteil: Kräuter, wie Rucola und Bärlauch sind zu jeder Jahreszeit griffbereit. Blätter gut säubern und trocken tupfen. Stiele entfernen, die Blätter grob hacken, zusammen mit Salz und Öl pürieren. Am besten mit dem Pürierstab zu einem Brei verarbeiten. Falls die Masse zu fest wird, mehr Öl zugeben. In kleine Behältnisse füllen und einfrieren. Meinweiterlesen

Benötigt wird: 2 Hände voll Rucola (zu harte Stielteile entfernen, säubern) 1,5 Tassen kleingehackte Walnüsse oder Haselnüsse ¾ Tasse frisch geriebenen Parmesan 1 TL Salz 1 große Knoblauchzehe So wird’s gemacht: Alles mischen. In saubere, kleine Gläser füllen und die Masse großzügig mit Olivenöl bedecken. Hält sich nicht allzu lange. Maximal ein bis zwei Monate. Mein Tipp: Lässt sich auch super verschenken!weiterlesen

Foto: Janusz Klosowski / pixelio

Auch „Wohlverleih“ wird sie genannt. Die Arnika. Sie ist eine der bekanntesten Heilpflanzen in Deutschland, gilt als Universalheilmittel und bereits Sebastian Kneipp sagte vor 140 Jahren, dass Arnika nicht mit Gold zu bezahlen sei. Doch die Pflanze braucht magere, nährstoffarme Wiesen und zieht sich mehr und mehr aus Hessen zurück. Auch hat die starke Nutzung zum Rückgang beigetragen. Der Bedarf pro Jahr in Deutschland wird auf etwa 50.000 kg geschätzt. Gelbe Arnika-Wiesen gibt es nicht mehr. Am Vogelsberg, im Westerwald, im Bergland zwischen Fulda und Werra und in der Rhön kann man die zarten Pflanzen noch vereinzelt in Höhenlagen finden. Die Arnika wächst auf Heiden,weiterlesen

Das brauchst du: 250 Gramm Löwenzahnblüten 4 unbehandelte Zitronen 1 unbehandelte Orange 2x 0,5 Liter Wasser 500 Gramm Vollrohrzucker Geliermittel nach Wahl (Ich nutze keines, da ich den Honig leicht zähflüssig bevorzuge.) So wird’s gemacht: Löwenzahnköpfe sammeln, ausschütteln und in einen Topf geben. Blüten mit einem halben Liter heißen Wasser bedecken und 20 Minuten ziehen lassen. Orange und zwei Zitronen vierteln und in die Blütenmasse legen. Nun das Wasser erhitzen und ganz kurz aufkochen lassen! Löwenzahnmatsch abfiltern. Zur Not auch zweimal. Vollrohrzucker mit dem Saft von zwei Zitronen in die Flüssigkeit geben, zuvor die Schale der Zitronen reiben und und gegebenenfalls auch das Geliermittel unterrühren.weiterlesen

Das wird benötigt: 6 Tassen Mehl 250 Gramm Butter 0,5 Tasse Zucker 1 Päckchen Trockenhefe 1 Viertel Tasse lauwarmes Wasser 2 Tassen Milch 2 Teelöffel Salz 3 Teelöffel Zimt auf Wunsch etwas Muskat   So wird’s gemacht: Die Hefe mit einem Teelöffel Zucker im lauwarmen Wasser auflösen. Die Butter mit dem restlichen Zucker zerschlagen und die abgekochte und leicht herunter gekühlte Milch hinzufügen, dann die Hefe-Mischung und Salz, Zimt und auf Wunsch etwas Muskat hinzufügen. Durchkneten und an einem warmen Platz einige Minuten gehen lassen. Den Teig in runde kleine Brötchen formen und bei ungefähr 180 bis 200 Grad für 30 Minuten backen, bis sieweiterlesen