Nachts kriechen sie in Ohren von schlafenden Menschen, zerstören mit ihren Zangen das Trommelfell und legen ihre Eier in das Gehirn – soweit der Mythos. Doch wirklich gefährlich können sie für den Menschen nicht werden. Ganz im Gegenteil: Die Ohrwürmer sind harmlose, nachtaktive Fluginsekten, von denen nur noch ein Teil tatsächlich fliegen kann. Die Zangen nutzen sie hauptsächlich zur Begattung, zur Verteidigung und zur Jagd auf kleine Insekten. Und genau das macht sie zu wahren Helferlein im Garten. Denn keine Blattlaus ist vor ihnen sicher, Schmetterlingseier sind für ihn Leckerbissen und sogar Pilze des Echten Mehltaus werden vorzüglich verspeist. Doch: Je mehr Schädlinge desto mehrweiterlesen

1 kg weißen Spargel Salz und Pfeffer Zucker 1 EL Butter 4 Eier 500 Gramm Magerquark 2 EL Bindemittel, z.B. Stärke, Mehl oder Mondamin geriebene Muskatnuss 2 EL Mehl So einfach geht’s: Spargel schälen. Wasser, Salz und Zucker in einem hohen Topf zum Kochen bringen. Spargel darin blanchieren. Backofen auf 200 Grad (Umluft: 180 Grad) vorheizen. Eier mit Quark und Bindemittel verrühren und mit Muskatnuss, Salz und Pfeffer würzen. Spargel in zwei Zentimeter lange Stücke schneiden. Spargelstücke mit Mehl bestäuben und unter die Masse heben. Eine feuerfeste Schüssel mit Wasser füllen und unten in den Ofen stellen. Auflauf etwa 40 Minuten backen. Mein Tipp: Dazuweiterlesen

500 Gramm weißen Spargel 1 Zwiebel 125 Gramm Champignons 60 Gramm gekochten Schinken 1 TL Butter 1 EL Saure Sahne Bindemittel, wie Stärke, Mehl oder Mondamin (hell) Salz, Pfeffer etwas Zucker etwas Petersilie So gelingt’s: Kartoffeln säubern und garen. Spargel schälen und säubern. Wasser, mit etwas Salz und Zucker, zum Kochen bringen. Spargel hinzugeben und garen. Zwischenzeitlich die Zwiebel fein hacken. Champignons säubern und in feine Scheiben schneiden. Schinken klein schneiden. Butter in einer Pfanne zerlassen, Zwiebeln glasig brutzeln, Champignons dünsten. Ein Glas (etwa 200 ml) vom Spargelwasser hinzugießen und mit Stärke, Mehl oder Mondamin binden. Schinken hinzugeben und mit der Sauren Sahne verfeinern. Anrichtenweiterlesen

Pflanzen: Säulenjohannisbeeren (Wald-)Heidelbeeren Brombeere Cranberries (viele!) Goldgeißblatt Jelängerjelieber Ananaslilien Gartenamaryllis Marzipan-Phlox Fingerhut Milk Chocolate Lampenputzergras „Red Head“ Zaubernuss (Hamamelis) Eukalyptus (Eis-) Osterluzei Sauerdorn (Berberitze) Schachbrettblume Safran-Krokus Wasabi Balsamine Balsamstrauch Moxakraut, amerikanisch Diptam Thymian (weil gestorben) Duftgeranien Eberraute Gewürzstrauch Ginkgo Goji Gundelrebe Palmarosa Zitronen- oder Zitronellagras Mädesüß Maiglöckchen Pimpernuss Sedanina (Teppich-)Zitronenthymian Zimterle Sonstiges: Reißigbesenweiterlesen

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Das wird eh nichts, haben sie gesagt. Die überleben den Winter eh nicht, haben sie gesagt. Die brauchen besonders viel Pflege, haben sie gesagt. Muharrharr, sage ich und fühle mich immer mehr herausgefordert. Tja. Was soll ich sagen? Sie leben! Trotz Winter. Trotz durchschnittlicher Pflege. Sie leben. Sie gedeihen, wachsen und blühen sogar. Und wie. Sonnentau, Venusfliegenfalle und – seit Kurzem – der seltene Sumpfkrug. Eine Rarität eines hiesigen Baumarkts. Bin ja jetzt durchaus stolz auf meine drei Fleischfresser-Damen. So geht’s: Und da fragte ich mich doch tatsächlich jahrelang, was ich sinnvolles mit meiner oben offenen Glaskugel machen soll. Das richtige Erdgemisch besteht aus Sandweiterlesen

Sonnentau wächst bevorzugt in hochgelegenen Mooren auf der nördlichen Welthalbkugel. Sein Standort ist überwiegend sonnig in offenen Mooren. An den rundlichen Blättern, die mit roten Tentakeln bewachsen sind, bildet sich ein Sekret, das an ihrem Ende als durchsichtige Tropfen austritt. Diese Sekret-Tropfen gaben dem Sonnentau auch seinen Namen. Denn sie sehen wie Tau aus, der jedoch bei Sonnenschein nicht verschwindet. Bitte nicht in freier Natur sammeln, der Sonnentau steht unter Naturschutz. Mit seinem Tau „jagt“ der Sonnentau Insekten. Doch das Wissen, dass der Sonnentau sich von Insekten ernährt, wurde erst durch Charles Darwin herausgefunden. Jedoch weiß man schon viel länger von seinen Heilkräften bei Husten,weiterlesen

Ein aufrecht stehender Schlauch ohne Deckel: So sieht der Sumpfkrug aus. Wie ein zusammengerolltes Blatt auf einer Nektardrüse. Aufgrund ihrer anspruchsvollen Pflege sind sie nicht für Anfänger zu empfehlen, gilt es doch, ihre rauen klimatischen Ursprünge nachzuahmen: viel Regen, starke UV-Strahlung, heftige Stürme und große Temperaturschwankungen zwischen Tag und Nacht. Pflegesteckbrief: Standort: sonnig, mit direkter Sonnenbestrahlung Temperaturen am Tag: 20 bis 30 Grad, in der Nacht: etwa 15 Grad regelmäßig mit Wasser besprühen, von oben wässern in den ausgewachsenen Schläuchen sollte stets Wasser stehen nicht mit Leitungswasser gießen, besser sind Regen-, stilles Mineral- und Brunnenwasser oder destilliertes Wasser gemischt mit 10 Prozent Leitungswasser Düngung erwünscht:weiterlesen

Gruselig und faszinierend zugleich: Die Venusfliegenfalle ist die wohl bekannteste unter den Fleischfresserinnen. Und die, die wohl am häufigsten in Wohnzimmern zu finden ist. Bereits CharIes Darwin bezeichnete sie als die „wunderbarste Pflanze der Welt“. Die gesunde Falle lockt mit kräftig roten Fallen, die für Insekten nahezu unwiderstehlich süß duften. Wenn sie artgerecht kultiviert wurde, ist sie äußerst wuchsfreudig und kann bis zu vier neue Fallen im Monat produzieren. Die Falle besteht aus zwei Blatthälften, auf deren Innenseite Fühler sitzen, die das Zusammenklappen auslösen, wenn sie (zweimal) berührt werden. Eine Falle stirbt ab (wenn Fehler in der Pflege auszuschließen sind), wenn sie etwa sieben Malweiterlesen