So wird’s gemacht: Schraubdeckelglas bis einen Zentimeter unter den Rand mit dem geschredderten Kraut füllen. Mit Wodka oder Doppelkorn das Glas füllen. Das Kraut muss großzügig bedeckt sein. Glas schließen und Mischung nun vier bis sechs Wochen an einem normal-warmen, sonnengeschützten Ort ziehen lassen. Nach der Wartezeit wird die Tinktur abgeseiht. Dazu eignen sich ein Kaffeefilter oder ein Leinentuch. Anschließend die Tinktur in dunkle Flaschen abgefüllt und diese gut verschließen. Dunkel und kühl lagern. Tinktur hält sich mindestens ein Jahr. Meine Tipps: Ich habe für solche Fälle einige speziell gereinigte Stofftücher, die mir als Filter dienen. Schon zu oft, sind mir beim Abseih-Prozess handelsübliche Kaffeefilterweiterlesen

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Auch „Wohlverleih“ wird sie genannt. Die Arnika. Sie ist eine der bekanntesten Heilpflanzen in Deutschland, gilt als Universalheilmittel und bereits Sebastian Kneipp sagte vor 140 Jahren, dass Arnika nicht mit Gold zu bezahlen sei. Doch die Pflanze braucht magere, nährstoffarme Wiesen und zieht sich mehr und mehr aus Hessen zurück. Auch hat die starke Nutzung zum Rückgang beigetragen. Der Bedarf pro Jahr in Deutschland wird auf etwa 50.000 kg geschätzt. Gelbe Arnika-Wiesen gibt es nicht mehr. Am Vogelsberg, im Westerwald, im Bergland zwischen Fulda und Werra und in der Rhön kann man die zarten Pflanzen noch vereinzelt in Höhenlagen finden. Die Arnika wächst auf Heiden,weiterlesen

Das brauchst du: 250 Gramm Löwenzahnblüten 4 unbehandelte Zitronen 1 unbehandelte Orange 2x 0,5 Liter Wasser 500 Gramm Vollrohrzucker Geliermittel nach Wahl (Ich nutze keines, da ich den Honig leicht zähflüssig bevorzuge.) So wird’s gemacht: Löwenzahnköpfe sammeln, ausschütteln und in einen Topf geben. Blüten mit einem halben Liter heißen Wasser bedecken und 20 Minuten ziehen lassen. Orange und zwei Zitronen vierteln und in die Blütenmasse legen. Nun das Wasser erhitzen und ganz kurz aufkochen lassen! Löwenzahnmatsch abfiltern. Zur Not auch zweimal. Vollrohrzucker mit dem Saft von zwei Zitronen in die Flüssigkeit geben, zuvor die Schale der Zitronen reiben und und gegebenenfalls auch das Geliermittel unterrühren.weiterlesen

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Hierzulande ist mittlerweile am Abend des 31. Oktobers jede Menge los: Gruselig geschminkte Kinder ziehen von Haus zu Haus und eifern den amerikanischen Kids nach, die nach „Tricks or Treat“ fragen – entweder man gibt ihnen Süßigkeiten oder man bekommt einen Streich gespielt. Inzwischen feiert man fast überall Halloweenpartys mit dazu passenden Verkleidungen, Kostümen und Masken. Doch was haben Rüben- und Kürbisgesichter und Nahrungsmittelopfer mit dem heidnischen Neujahrs- und Totenfest der Kelten zu tun und wieso feiert man es in Deutschland? Und was hat das traditionelle Fest mit dem modernen Halloween zu tun? Eine Theorie besagt, dass irische Auswanderer im 19. Jahrhundert diese Tradition mitweiterlesen