Erste Hilfe aus der Flasche: Johanniskrautöl („Rotöl“)

Johanniskraut. Foto: fir0002 / wikipedia

Es hat schon fast Tradition: An Johanni werden Johanniskrautblüten gesammelt. Die gesammelten Blütenspitzen breite ich aus, lasse sie eine Stunde lang in der Sonne leicht antrocknen, damit kleine Insekten die Chance haben abzuhauen. Blüten in ein großes, sauberes Twist-off-Glas füllen und mit hochwertigem Olivenöl auffüllen. Öl muss alles bedecken. Für sechs Wochen auf eine sonnige Fensterbank, gelegentlich schütteln. Dann abseihen.

Johanniskrautöl sollte in keinem Haushalt fehlen. Es pflegt und schützt beanspruchte, spröde und rissige Haut, die Inhaltsstoffe töten Bakterien und Viren ab. Andere Inhaltstoffe bilden Gerbstoffe, denen – bei äußerlicher Anwendung – ein schmerzstillender Effekt zugesprochen wird.

Wird das Öl innerlich angewendet wirkt es entzündungshemmend und hilft bei Magen- und Darmbeschwerden, wie Schmerzen im Oberbauch oder Blähungen.

Ein ölgetränkter Verband hilft bei Muskelschmerzen, leichten Verbrennungen und Verletzungen. Der Ölverband bleibt acht bis zehn Stunden auf dem betroffenen Körperteil.

 

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