Einen unkomplizierteren Teig gibt es wohl nicht. Zutaten kurz verrühren. Fertig. Gut, man kann dennoch etwas falsch machen. Nämlich, den Teig zu lange schlagen, dann wird er zäh. Aber tricksen kann man auch: Eier trennen, das Eiweiß zu Schnee schlagen und ganz am Ende erst vorsichtig unterheben – dann wird er besonders fluffig. ‎ Beispielrezept: Hottis Schleusenkuchen: Ein Rührkuchen mit Familientradition Merkenweiterlesen

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Mürbeteig ist ideal für Plätzchen, Tartes und als Obstböden, er ist knusprig und dennoch butterzart. Außerdem kann man ihn schon zwei, drei Tage zuvor vorbereiten: Einfach in der Form ausbacken oder als Kugel oder Rolle einfrieren. ‎ Rezept für besonders sandigen Mürbeteig: 250 Gramm weiche Butter 120 Gramm Rohrohrzucker 2 TL Vanillezucker 1 Prise Salz 1,5 EL Milch 350 Gramm Mehl‏ Weiche Butter rühren, bis sich „Spitzen“ bilden. Zucker, Vanillezucker, Milch und Salz dazugeben, wieder rühren. Mehl dazusieben, erneut verrühren, zu einem Teig zusammenfügen. Für die Torteletts-Förmchen, die ich heute nutze, eignet es sich, den Teig in zwei Rollen von etwa fünf Zentimeter Durchmesser zuweiterlesen

Durch ihn wird Brot erst so richtig würzig-säuerlich und bekommt eine lockere Krume. Denn was wäre Brot ohne Sauerteig (oder Hefe)? Nur flach und hart. Sauerteig lockert Teige auf und wird als Triebmittel zugefügt. Nur so werden Roggenteige backfähig. Sauerteige verbessern Aroma, Geschmack, Verdaulichkeit und Haltbarkeit. Sauerteig gärt mithilfe von Milchsäurebakterien und Hefen. Das dabei produzierte Kohlenstoffdioxid lockert den Teig auf. So lässt sich Sauerteig herstellen und aufbewahren!weiterlesen

Wie kann etwas, was so lecker und luftig ist, so gehaltvoll sein? Blätterteig kaufen ist einfach, selbermachen hingegen ist nicht anfängerfreundlich. Man braucht Zeit, Geduld und viiiiiel Fett. Dieses wird immer wieder durch Ausrollen und Umschlagen des Teiges in Schichten eingearbeitet. Durch den Wasserdampf beim Backen erhält er seine fluffige Konsistenz. ‏ ‎ Beispielrezept: Einfacher Blätterteig (nach der holländischen Variante) 250 Gramm feines Mehl 250 Gramm kalte Butter, klein gewürfelt (am besten gefroren) 125 Gramm eiskaltes Wasser 1 Prise Salz Das Mehl zusammen mit dem Salz vermengen und die klein gewürfelte Butter untermischen. Das eiskalte Wasser beigeben und alles gut verrühren. Mit den Händen zuweiterlesen

Ob Pizza oder Quiche, ob süßes Gebäck oder herzhafter Kuchen – dieser Teig besteht zu einem Großteil aus Quark, was ihn mild und geschmeidig macht. Und ist eine Alternative zu Hefeteig. Lange lagern sollte der Teig nicht. Er schmeckt nur frisch richtig gut. Beispielrezept: Zwiebelkuchenweiterlesen

Flammkuchen, Pizza, Hefezopf oder Brioche: Hefeteig ist vielfältig und eignet sich für herzhafte und süße Backwaren. Doch er ist auch empfindlich, denn gleichmäßig plustert er sich nur auf, wenn alle Zutaten die gleiche Temperatur haben. Denn die Hefezellen, die dafür sorgen, dass der Teig schön fluffig wird, reagieren negativ auf extreme Temperaturschwankungen. ‎ ‏ Beispiel: Pizzateig 1000 Gramm feines Mehl 500 ml lauwarmes Wasser 2 Würfel frische Hefe 0,5 Teelöffel Salz 6 Esslöffel Olivenöl 1 Prise Zucker ‏ ‎ Mehl in eine Schüssel geben und Mulde bilden. Hefe, Zucker und Salz in lauwarmem Wasser auflösen und in die Mulde geben. Mehl und Hefewasser gut verknetenweiterlesen

Jetzt wo wiedermal der Winter ins Land zieht, gehört Backen zu meinen Lieblingsbeschäftigungen. Um nicht ständig schauen zu müssen, welcher Teig wie, wann und wofür nützlich ist, kommt hier nach und nach meine kleine Teigfibel. Sieben Tage lang meine Lieblingsteige … mit Lieblingsrezepten natürlich! ‏ ‎ Tag 1: Hefeteig (mit Beispielrezept für Pizzateig) Tag 2: Quark-Öl-Teig (wie im Zwiebelkuchen) Tag 3: Blätterteig (mit Beispielrezept für Einfachen Blätterteig) Tag 4: Sauerteig > So lässt sich Sauerteig herstellen und aufbewahren! Tag 5: Mürbeteig (mit Beispielrezept für besonders sandigen Mürbeteig) Tag 6: Rührteig (wie in Hottis Schleusenkuchen) Tag 7: Biskuitteig (mit Beispielrezept für gelingsicheren Biskuitteig) Merken Merken Merkenweiterlesen

Durch ihn wird Brot erst so richtig würzig-säuerlich und bekommt eine lockere Krume. Denn was wäre Brot ohne Sauerteig (oder Hefe)? Nur flach und hart. Sauerteig lockert Teige auf und wird als Triebmittel zugefügt. Nur so werden Roggenteige backfähig. Sauerteige verbessern Aroma, Geschmack, Verdaulichkeit und Haltbarkeit. Sauerteig gärt mithilfe von Milchsäurebakterien und Hefen. Das dabei produzierte Kohlenstoffdioxid lockert den Teig auf.   1. Tag: 50 Gramm feines Roggenmehl mit 60 ml Wasser und ¼ Hefewürfel mischen und an einem warmen Ort staubgeschützt gehen lassen   2. und 3. Tag (jeweils 24 Stunden später): Zu der Masse vom Vortag erneut 50 Gramm Roggenmehl und 60 mlweiterlesen