Im Gemüsegarten … … Plan basteln, was wann wo angebaut wird, … Aussaatkalender dem Bestand anpassen und aktualisieren, … Frühbeet und Gewächshaus sauber machen und ggf. reparieren und abdichten, … Rhabarber vortreiben, … Gemüse und Knollen im Winterlager überprüfen     Im Obstgarten … … Beerensträucher auslichten, … bei Bedarf Edelreiser schneiden, … Lagerobst kontrollieren, … wenn frostfrei: Obstbäume gießen bei Trockenheit, … besonders die jungen Bäumen und die Rinde von Obstbäumen vor Kaninchen und Rehen schützen, … die Obstbäume mit Weißanstrich versorgen, … freuen sich Obstbäume, Apfelbeere, Kornelkirschen, Mispel und zum Beispiel Schlehe über einen Winterschnitt     Im Ziergarten … … Immergrüne wässern,weiterlesen

Morgen ist Mabon, die Herbsttagundnachtgleiche, und übermorgen offizieller Herbstanfang. Das Laub färbt sich, die Blätter fallen. Doch ist der Herbstputz im Garten wirklich nötig? Statt steriler Einöde und perfekten Formen ist es doch viel heilsamer, die tierischen Besucher und ihr reges Treiben im eigenen winterlichen Garten zu beobachten! Deshalb einfach den Herbstschnitt ins Frühjahr verschieben und Laub und Reisig für Igel und Co. liegen lassen. Auch wenn es den Nachbar stört – die vier- und mehrbeinigen Wintergäste freuen sich.   Ich poste ja selten Links. Aber ich finde Igel eben als besonders schützenswert. Deshalb … so bietet man den Winterschläfern Unterschlupf: www.nabu.de/umwelt-und-ressourcen/oekologisch-leben/balkon-und-garten/naturschutz-im-garten/00755.htmlweiterlesen

Jetzt, Mitte April, ist die beste Zeit zum Anzüchten der jungen Kürbispflanzen. Hierfür je ein Saatkorn pro Topf. Das Gießwasser sollte gut abfließen und nicht stauen, denn die Kürbiskerne beginnen schnell zu faulen. Wenn ab Mitte Mai nicht mehr mit Nachtfrösten zu rechnen ist, können die Pflanzen raus. Kürbisse sind Starkzehrer und brauchen möglichst viel alten Stallmist und Kompost. Am besten und liebsten wachsen sie sogar auf oder neben dem Komposthaufen. Mindestens 1,5 Quadratmeter braucht jede einzelne Pflanze. Nach dem Pflanzen das Wässern nicht vergessen! Auch sollte das Gießen in trockenen Zeiten nicht vergessen werden, sie brauchen viiiiiiiiiel Feuchtigkeit. Sollte ein Blatt von Mehltau befallenweiterlesen

Viele Pflanzensamen enthalten von Natur aus Stoffe, die das Keimen hemmen. So wird verhindert, dass Keimlinge zum Beispiel mitten im Winter ihre Entwicklung beginnen. Und wie nach dem natürlichen Beispiel, können diese Inhaltsstoffe ausgewaschen oder abgebaut werden. Erst dann kann der Prozess beginnen.   Doch es gibt Tricks, das Wachstum frühzeitig zu starten und zu fördern:   Ab ins Kräuterbad! ein einstündiges Bad in zwölf Stunden altem Kamillentee hilft Erbsen, Bohnen, Linsen, Lupinen und anderen Schmetterlingsblütlern. Tomaten, Paprika, Gurken und Zucchini Physalis, Sommerblumen und andere Wärmeliebhaber baden gerne mehrere Stunden in einem Vollbad mit Baldrianblüten-Extrakt. Ringelblumen, Rittersporn, Zinnien aber auch Tomaten und Gurken fühlen sichweiterlesen

Oh, ich bin sooo sauer. Und enttäuscht. Und traurig. Musste sogar vor Wut ein paar Tränchen verdrücken. Keine Sorge, gemeint sind „nur“ meine heiß geliebten Orchideen. Jahrelange Pflege innerhalb von wenigen Tagen zerstört. Es ist zum Verrücktwerden. Und alles nur, weil die Überwinterungsgäste aus dem Garten kurzfristig mit ihnen das Zimmer teilten. Nun sind in jedem meiner Orchideentöpfe Trauermücken und, als ob das nicht reichen würde, bei näherem Betrachten des Opfer, auch gleich noch die Weiße Fliege. Und noch anderes Geviehchs, das ich aber nicht zuordnen kann. Okay. Ruhig bleiben. Was tun? Gelbsticker hervorgraben, kopfüber Streichhölzer in die Töpfe stecken und – immernoch – Ruheweiterlesen

Sehr sympathisch, dieser Kaktus. Keine Dornen, genügsam bei wenig Wasser und wenig Sonne, blühfreudig zweimal im Jahr – sogar im Winter. Während die Pflanze den Sommer gerne – irgendwo im Halbschatten – im Freien verbringt, braucht sie zu Herbstbeginn einen mäßig kühlen Platz im Haus, ohne künstliches Licht. Denn jetzt, im September, wird die Blütenentwicklung angeregt. So kann man die Kakteen mit Temperaturen um 18 Grad sowie kürzerer Lichteinwirkung auch zu anderen Jahreszeiten erblühen lassen. Die Erde muss trocken gehalten werden, bis die ersten rosigen Knospen erscheinen. Ab diesem Zeitpunkt wird mäßig gegossen und alle zwei Wochen gedüngt. ‎‎ Standort: hell bis halbschattig, keine direkteweiterlesen

Für das Gießen gelten zwei goldene Regeln: nicht zu kaltes Wasser und kalkarm. Ob die Pflanzen getaucht oder gegossen werden, ist eigentlich ganz egal. Hauptsache ist, dass keine Staunässe entsteht. Keine direkte Sonne! Orchideen brauchen zwar viel Luft, aber bloß keine Zugluft – sonst werden sie zur Diva. Also Vorsicht beim Lüften. Ein Rückschnitt ist angebracht, wenn Zweige komplett vertrocknet sind. Wichtig ist jedoch, dass nur wirklich abgestorbene Ästchen abgeschnitten werden. Aus jedem Auge, in dem noch Restleben drin ist, kann ein neuer Zweig entstehen. Warm und feucht: Wer das seinen Orchideen nicht bieten kann, stellt – wie auch ich – im Winter eine wassergefüllteweiterlesen

Letzte Woche saß ich im Garten. Eigentlich wie jeden Tag. Nach Feierabend. Es regnete leicht und die Lust auf Gartenarbeit im großen Stil verschwand hinter den großen dunklen Wolken. Zeit also, mich um meine Zimmerpflanzen zu kümmern. Aloe Vera, Weihnachtskaktus, sonstige namenlose Kakteen – alle wurden wintermatt rausgestellt und später frühlingsfrisch wieder reingeholt. Nach einer umfangreichen, ausgiebigen Betreuung. Zu guter letzt sind meine besonderen Diven an der Reihe – meine Orchideen. Einige von ihnen hatten mehr Aufmerksamkeit nötig als sonst. Wenn sonst nur gießen, düngen und bewundern auf dem Plan steht, brauchten ein paar von ihnen an trockenen und verblühten Trieben einen guten Scherenschnitt oderweiterlesen

Einsames Obst „Wenn du nur eine Obstsorte im Garten hast, ist das nicht gut. Denn je mehr, je besser. Sowohl für die Insekten, als auch für die Ernte. In Monokulturen treten zudem öfter Schädlinge und Krankheiten auf.“   Himbeeren am Abend „Wenn du Himbeerpflanzen am Abend vor der Ernte gießt, liefern sie am nächsten Tag größere Früchte.“   Kerze gegen Frost „Kerzen, Petroleumlampen und Stalllaternen schützen im Gewächshaus vor Nachtfrösten.“   Zwiebel als Erinnerung Und als mich eine Wespe stach, halbierte er, wie in Kindertagen eine Zwiebel. Er drückte diese mit der Schnittfläche auf den Stich, erklärte nichts und ich freute mich dennoch. Auch wennweiterlesen