Die Aloe ist eine beliebte und unkomplizierte Zimmerpflanze. Heilsam ist das saftige Innenteil des Blattes. Die dicke Außenhaut wiederum wirkt auch – und zwar stark abführend. Bereits seit der Antike benutzt man die Aloe als Hausmittel um Wunden zu verkleben und zu heilen. Heute wird sie in Medizin und Kosmetik eingesetzt. Besonders wirkt Aloe bei leichten Verbrennungen – das ist inzwischen sogar wissenschaftlich bewiesen – und beschleunigt die Heilung um mehrere Tage. Aloe kühlt und desinfiziert, wirkt schmerzlindernd und befeuchtet geschädigte Haut. Um von der Aloe zu ernten, schneidet man ein äußeres Blatt der Pflanze kurz ein und dreht es dann ab. Das Blatt wirdweiterlesen

… der Johannistag auch der „Tag der Heilkräfte“ ist? Kräuterkundige Frauen, die sogenannten „Johanniweiblein“, sammelten früher an diesem Tag die „Johanniskräuter“ für die Hausapotheke, da sie nun am heilkräftigsten sind:   Arnika Bärlapp Beifuß Eisenkraut Frauenmantel Gänseblümchen Holunderblüten Johanniskraut (z.B. für Rotöl) Kamille Klette Königskerze (auch „Sonnwendblume“ genannt) Lavendel Löwenzahn Margerite Quendel Ringelblume   Merken Merken Merkenweiterlesen

Ganz einfach junge, hellgrüne Birkenblätter entstielen und gründlich durchtrocknen lassen. Rascheln die getrockneten Blätter wie Laub, werden sie zuerst mit der Hand grob zerkrümelt und schließlich fein gemörsert. Das Pulver ist ein perfekter Salzersatz und ist dazu noch sehr natriumarm.   Merken Merkenweiterlesen

Unser Garten ist sehr naturnah. Dazu gehören auch Insekten – in Hülle und Fülle. Zahlreiche Blüten und ein Insektenhotel locken nicht nur uns an. Doch wenn der Sommer und der Grill die Gäste lockt, dann werden die geladenen Insekten schnell zu unliebsamen Gästen. Irgendwo las ich, dass der Geruch von warmem Kaffee Wespen vertreibt. Und auch, dass Rauch Wespen vertreibt. Und wie das auch immer bei mir ist: Kriege ich Kaffee, wird keiner verletzt.     Unter der Schicht aus dekorativen Kaffeebohnen ist Kaffeepulver. Ist dieses entfacht, qualmt es ausdauernd und hält, genauso ausdauernd, die Wespen fern. Und auch die dekorative Seite dieses Tipps lohnt.weiterlesen

Warum chemische Farben zum Ostereierfärben kaufen, wenn man das auch mit natürlichen Zutaten schafft? Manche Farben bekommt man im Supermarkt oder in gut sortierten Apotheken.     Du brauchst: Blauholz: violett bis schwarz / erdig-braun 2 Gramm Blauholz in 300 ml Wasser einweichen und für eine halbe Stunde ziehen lassen. Dann zehn Minuten lang aufkochen. Werden die Eier mitgekocht, werden sie beinahe schwarz. Fügt man Essig dem Farbsud hinzu, dann werden die Eier erdbraun.   Gelbholz: gelb 25 Gramm Gelbholz für eine halbe Stunde in 300 ml Wasser einweichen und dann zehn Minuten köcheln lassen.   Heidelbeeren: graublau 10 Gramm zerdrückte Heidelbeeren mit 300 mlweiterlesen

Das Vorziehen auf der Fensterbank beginnt. Doch die im Winter draußen gelagerte Anzuchterde ist viel zu kalt. Das Keimen kann beschleunigt werden, wenn die Erde gewärmt ist. Die Erde dafür einfach in Kisten oder Eimer für ein paar Tage an einem warmen Ort aufstellen. Geeignet sind der Heizungskeller, ein beheiztes Zimmer oder ein Platz auf dem Kachelofen.weiterlesen

Seit Monaten wird gesammelt – von uns, von den Freunden und den Nachbarn. Essens- und Eierverpackungen, Toilettenpapier-Rollen und eben all das, was bei der nahenden Vorzuchtzeit hilfreich sein kann. Die vorbereiteten Klo-Rollen (siehe Fotos) mit Saaterde füllen, Samen hineinstecken, in eine Kiste stellen und gießen. Zieht die Pflanze dann raus ins Beet, dann braucht sie nicht aus der Klo-Rolle gepellt werden. Diese kann einfach mit raus in die Erde, wo sie sich zersetzt.weiterlesen

Viele Pflanzensamen enthalten von Natur aus Stoffe, die das Keimen hemmen. So wird verhindert, dass Keimlinge zum Beispiel mitten im Winter ihre Entwicklung beginnen. Und wie nach dem natürlichen Beispiel, können diese Inhaltsstoffe ausgewaschen oder abgebaut werden. Erst dann kann der Prozess beginnen.   Doch es gibt Tricks, das Wachstum frühzeitig zu starten und zu fördern:   Ab ins Kräuterbad! ein einstündiges Bad in zwölf Stunden altem Kamillentee hilft Erbsen, Bohnen, Linsen, Lupinen und anderen Schmetterlingsblütlern. Tomaten, Paprika, Gurken und Zucchini Physalis, Sommerblumen und andere Wärmeliebhaber baden gerne mehrere Stunden in einem Vollbad mit Baldrianblüten-Extrakt. Ringelblumen, Rittersporn, Zinnien aber auch Tomaten und Gurken fühlen sichweiterlesen