Zwölf Nächte, in denen die Seelen der Toten die Lebenden aufsuchen. Zwölf Nächte, die als Orakel für das kommende Jahr gelten. Zwölf Nächte, die eine zeitlose Zeit sind. Zwölf Nächte und zahlreiche Brauchtümer, die auch heute noch gültig sind. Das sind die Rauhnächte. Zwölf Nächte rund um den Jahreswechsel. So unklar die Ursprünge derer sind, so ungenau sind auch die Angaben darüber, wann genau diese zwölf Nächte beginnen. Der altgermanischen Ansicht nach, begannen die Rauhnächte mit dem Julfest – in der Nacht, die auf die Nacht vom 21. auf den 22. Dezember folgt. Die längste Nacht des Jahres. Christliche Übermittlungen hingegen besagen, dass die Rauhnächteweiterlesen

Johanniskraut, Johannisbeere, Johannistag: Am 24. Juni ist ein weiterer wichtiger Tag für Gärtner. Wikipedia erklärt: „Der Johannistag (auch Johanni, Johannestag) ist das Hochfest der Geburt Johannes’ des Täufers am 24. Juni. Er steht in enger Verbindung zur zwischen dem 20. und dem 22. Juni stattfindenden Sommersonnenwende“. Zudem steht der Tag im Zusammenhang mit Bauernregeln: „Vor dem Johannistag man Gerst und Hafer nicht loben mag.“ „Wenn die Johanniswürmer glänzen, darfst Du richten Deine Sensen.“ „Der Kuckuck kündet teure Zeit, wenn er nach Johanni schreit.“ Es gibt Zeigerpflanzen, wie das Johanniskraut, da es um den Termin blüht, die Johannisbeere, die ihre Reife erreicht. Die Schwärme der Johanniskäferweiterlesen