Apfelschalentee ist ein altes, wirksames Hausmittel gegen Nervosität und Erschöpfung. Frische, unbehandelte Äpfel schälen und Schalen trocknen lassen. Trockene Apfelschalen mit kochendem Wasser übergießen, ziehen lassen für acht bis zehn Minuten und anschließend abseihen.   So einfach, so gut.weiterlesen

Schon geerntet? Herbstschnitt und Ernte können verbunden werden. Ob als Strauß in einer Vase, als Trockensträußchen, Potpourri, Kräuterkissen, Ätherisches Öl oder Duftkerze.     Für einen süßlich-freundlichen Duft im WOHNZIMMER: Basilikum Frauenminze Gamander Melisse Minze Myrte Lavendel Lorbeer Rosenwurzeln Rosmarin Thymian Waldmeister Ysop Zitronenstrauch Zypressenstrauch     Diese Kräuter halten die KÜCHE frisch, überdecken Kochgerüche und vertreiben Fliegen: Beifuß Kamille Pfefferminze Poleiminze Rainfarn Rauke Wasserhanf Wermut     Fördern den gesunden Schlaf, wirken luftverbessernd (besonders auch in Krankenzimmern), beugen schlechten Düften in Kleiderschrank und Dreckwäsche vor – Kräuter im SCHLAFZIMMER: Eisenkraut Lavendel Minze Nelke Orange Rosenblütenweiterlesen

Der Winter kommt. Und wer jetzt Thymian in kaltgepresstes Olivenöl einlegt, hat in etwa sechs Wochen ein entspannendes und krampflösendes Massage- und Badeöl. Drei Zweige Thymian auf 200 ml Olivenöl sind für ein leichtes Massageöl ausreichend. Je nach gewünschter Intensität kann jedoch mehr Thymian genutzt werden. Das Kraut wird, nach der Ernte, für eine Stunde locker geschichtet an einen luftigen Platz gelegt, sodass Kleinstlebewesen flüchten können. Dann wird der Thymian in ein Geschirrtuch gewickelt und mit einem Nudelholz mehrmals überrollt. So entstehen Verletzungen beim Kraut, die das ätherische Öl besser freigeben. Thymian in ein verschließbares Glas füllen und mit Olivenöl übergießen. Sechs Wochen an einemweiterlesen

Sie lauern, pirschen sich an. Aus Blutgier oder Angst stechen oder beißen sie dann zu. Egal, ob Mücke, Milbe, Bremse, Ameise oder Wespe: Ein brennender Schmerz, eine juckende Schwellung, die Haut spannt.   Erste Hilfe bieten Kräuter aus Garten, Wald und Wiese. Spitzwegerich, zerkaut oder zerquetscht, auf den Stich oder Biss gelegt, lindert schnell den Juckreiz oder Schmerz. Und er beugt einer Entzündung vor. Knoblauch und Zwiebel desinfizieren und verhindern somit Infektionen. Einfach die Zehe oder die Zwiebel halbieren, Schnittflächen auf die Haut reiben. Ringelblumenblüten beruhigen aufgekratzte und entzündete Stich- und Bisswunden. Dafür muss aber der Ringelblumensaft in die Wunde eintreten, also Blüte leicht zerdrücken.weiterlesen

… der Johannistag auch der „Tag der Heilkräfte“ ist? Kräuterkundige Frauen, die sogenannten „Johanniweiblein“, sammelten früher an diesem Tag die „Johanniskräuter“ für die Hausapotheke, da sie nun am heilkräftigsten sind:   Arnika Bärlapp Beifuß Eisenkraut Frauenmantel Gänseblümchen Holunderblüten Johanniskraut (z.B. für Rotöl) Kamille Klette Königskerze (auch „Sonnwendblume“ genannt) Lavendel Löwenzahn Margerite Quendel Ringelblume   Merken Merken Merkenweiterlesen

Im Juni und Juli geerntet (am besten jedoch jetzt zur Sonnenwende), werden die frischen Blätter in ein Schraubglas gefüllt und dabei fest zusammenpressen. Glas fest verschließen und für etwa eine Woche in die Sonne stellen. Im Glas bildet sich schnell eine Flüssigkeit. Abseihen und Flüssigkeit dunkel lagern und Wunden mehrmals täglich damit betupfen. Innerhalb von wenigen Tagen aufbrauchen.weiterlesen

Heute ist Eistee-Tag! Aber schonmal Eistee mit Chrysanthemen getrunken?   für 6 Gläser (je 300 ml):   8 EL Chrysanthemenblüten 1 Liter Wasser jede Menge Eiswürfel   optional: Zitronenschalen Himbeer- und/oder Brombeerblätter Süßungsmittel   Aus den Blüten, den optionalen Zutaten und dem Wasser einen starken Tee brauen. Gläser komplett mit Eiswürfeln füllen und das heiße, abgeseihte Teekonzentrat darüber schütten. Die Chrysanthemenblüten können mehrmals aufgegossen werden.   Chrysanthemen sind Bestandteil vieler medizinischer Anwendungen. Sie unterstützen unter anderem die Heilung von Grippe und grippalen Infekten. In der TCM hilft der Tee bei Halsschmerzen und wirkt fiebersenkend. Chrysanthemen-Tee hilft als Kompresse bei Durchblutungsstörungen wie Krampfadern und Arteriosklerose.  weiterlesen

Fürs Kochen zu zweit oder für die Zweisamkeit. Nicht nur am Valentinstag – dieses Essen macht scharf:   Artischocke Avocado Basilikum Chili Erdbeeren Feigen Granatapfel Haferflocken Honig Hummer Ingwer Junger Spinat Kaffee Kakao Knoblauch Koriander Lachs Meeresfrüchte, speziell Austern und Jakobsmuscheln Muskatnuss Nüsse Petersilie/Petersilienwurzel Rindfleisch Rotwein Schokolade Spargel Stangensellerie Trauben Trüffel Vanille Zimt     Es gelten zudem folgende Regeln: roh ist besser als gekocht! lieber mehr Qualität, als Quantität auch Alkohol wirkt aphrodisierend. In kleinen Mengen.     Ihre tatsächliche Wirkung ist umstritten. Ist es doch vermutlich nur Einbildung, dass es einen Effekt gibt. Ganz egal, ob oder ob nicht, die Geste zählt. Undweiterlesen

Als Balsam oder Kompresse bei Schmerzen: Die Beinwell-Tinktur hilft bei Prellungen, Verstauchungen, Gelenksschmerzen, Knochenbrüchen und sonstigen Beschwerden des Bewegungsapparates. Sie ist schmerzstillend, entzündungslindernd, gewebebildend und zellregenerierend. Die beste Zeit zum Sammeln der Wurzeln ist von Oktober bis April – bei abnehmendem Mond. Dann sind die Inhaltsstoffe am höchsten. ‏ Mehr braucht’s nicht: Beinwellwurzel klarer, neutral schmeckender Alkohol wie Wodka oder Korn ‏ ‎ So wird’s was: Ausgegrabene Wurzeln waschen, bürsten und schadhafte Stellen wegschneiden. In kleine Stücke schneiden. Glas zur Hälfte mit diesen Wurzeln füllen. In ein Glas geben, bis dieses zur Hälfte gefüllt ist. Sofort mit dem Alkohol übergießen. Das Glas bedecken oder schließen.weiterlesen

Das muss rein: 500 ml Wasser 500 Gramm Zucker 150 Gramm Salbeiblätter Saft von 2 Zitronen ‎ ‎ So funktioniert’s: Wasser mit dem Zucker aufkochen bis er sich gelöst hat. Salbeiblätter kleinschneiden, mit dem Fleischklopfer bearbeiten und mit dem Saft der Zitronen zur Zuckermasse hinzufügen. Mindestens 24 Stunden stehen lassen. Erwärmen, aber nicht kochen und anschließend heiß abfüllen. Bei Halsschmerzen und Husten einfach einen Esslöffel langsam im Mund zergehen lassen oder einen Esslöffel in einer Tasse heißem Wasser lösen und schlückchenweise trinken. Die bekanntesten Einsatzgebiete von Salbei sind Halsschmerzen und –entzündungen und ebenso seine schweißhemmende Wirkung.weiterlesen