Wir produzieren zu viel Müll. Und auch, wenn der Biomüll der wohl harmloseste von allen ist, kann man noch etwas anderes tun, als ihn wegzuschmeißen. Denn viele Küchenabfälle können nach einer Erstverwendung zu einem zweiten Leben erweckt werden. Und, wie passend: Morgen beginnt die Internationale Grüne Woche. Alles was ihr braucht ist eine Schale oder einen tiefen Teller und Leitungswasser. Und wenn es funktioniert hat, dann etwas Erde.   Ananas Der obere, zackige Blattteil und etwa drei Zentimeter von Ananaskörper genügen, um eine neue Ananaspflanze heranzuziehen. Basilikum Fälschlicherweise einen Basilikumzweig zu viel abgeschnitten? Einfach in Wasser stellen. Chinakohl Abgeschnittenen Strunk einfach wieder in Wasser stellen.weiterlesen

Wenn wir Kürbisse ernten, dann bereiten wir uns immer portionsweise Kürbismus vor – (nicht nur) für dieses Brot. Ob im Gefrierbeutel oder im Einmachglas, es sind immer 500 ml. Hierfür den Kürbis würfeln und mit möglichst wenig Wasser weich kochen oder einfach die Kürbiswürfel ausbacken. Anschließend pürieren.     Rezept für zwei Laibe oder Kastenformen Das kommt rein: 1 Kilo Mehl 500 ml Kürbismus 200 Gramm Butter 2 Päckchen Trockenhefe 100 Gramm Rohrohrzucker 1 Prise Salz 2 Eigelb ‎   ‏ ‏ So einfach wird’s was: Butter im Kürbismus schmelzen. In dieser Zeit alle trockenen Zutaten vermischen. Kürbismasse und trockene Zutaten gut durchkneten. Teig anweiterlesen

Das kann und muss rein: Karotten Lauch Sellerie Pastinaken Petersilienwurzel Zwiebeln Knoblauchzehen Petersilie Liebstöckl Schnittlauch Salz und Pfeffer ‎ ‎ So klappt’s: Gemüse und Kräuter ohne Wasserzugabe säubern und alle Zutaten zu einem Gemüsebrei kleinmüllern. Bleche mit Backpapier auslegen und Masse darauf streichen. Das geht am besten mit einem Tortenheber. Bei maximal 50 Grad für etwa 10 bis 12 Stunden trocknen. Backofentür dabei leicht geöffnet lassen. Da sich die Würzplatte nicht so leicht wenden lässt, nehme ich dafür ein zweites Blech zur Hand, lege es oben auf und wende so. Sollte all das nicht klappen, steche ich mit einem Holzspieß kleine Löcher in die Masse.weiterlesen

Puhhh … das war mal echt anstrengend – aber effektiv. Nachdem neulich mein Mann vom Gewürzfenchel gestraft wurde, war ich nun selbst für mehrere Stunden verschollen im Gemüsebeet. Neben regelmäßigen Schneidegeräuschen waren lediglich Rascheln und Flüche zu vernehmen. Aber es ist endlich vollbracht, die Ernte ist größtenteils eingeholt. Bohnen, Knollenfenchel, Tomaten, Paprika, Chili, Möhren, Kürbis, Stangensellerie, Mais, Mangold, Spinat und Baumspinat, Knoblauch, Brokkoli, Kohlrabi, Salate und vermutlich alle Formen und Sorten von Kräutern. Lauch, Feldsalat, Spinat, Zwiebeln, Rosenkohl und Grünkohl sind (erneut) auf den Beeten. So langsam freue ich mich auf den Winter. Doch nicht die Ernte selbst, sondern vielmehr die Resultate daraus, waren dasweiterlesen

Einsames Obst „Wenn du nur eine Obstsorte im Garten hast, ist das nicht gut. Denn je mehr, je besser. Sowohl für die Insekten, als auch für die Ernte. In Monokulturen treten zudem öfter Schädlinge und Krankheiten auf.“   Himbeeren am Abend „Wenn du Himbeerpflanzen am Abend vor der Ernte gießt, liefern sie am nächsten Tag größere Früchte.“   Kerze gegen Frost „Kerzen, Petroleumlampen und Stalllaternen schützen im Gewächshaus vor Nachtfrösten.“   Zwiebel als Erinnerung Und als mich eine Wespe stach, halbierte er, wie in Kindertagen eine Zwiebel. Er drückte diese mit der Schnittfläche auf den Stich, erklärte nichts und ich freute mich dennoch. Auch wennweiterlesen

Raus, rein, Rettich! „Meerrettich musst du im Sommer mehrmals aus der Erde holen, abreiben und wieder in die Erde setzen. Dann wird die Ernte besser! Und nach der Ernte müssen alle Pflanzenteile aus dem Boden raus. Sonst wuchert es im nächsten Jahr, ohne Wurzel, die sich lohnt.“   Pikieren und ausgeizen „Pikieren musst du mindestens zweimal, ausgeizen so oft wie nötig. Aber wenn du die Spitzen von Tomatenpflanzen etwa im Juni nur einmal kappst, erhältst du größere Früchte. Denn dann verschwenden die Pflanzen nicht zu viel Kraft für ihr Wachstum.“   Tomatenblätter gegen Fliegen „Wenn du Tomatenblätter ins offene Fenster hängst, kommen keine Fliegen undweiterlesen

Kresse für Erdflöhe „Erdflöhe lieben Kresse. Du kannst feststellen, ob Erdflöhe im Boden sind, wenn du als Vorfrucht Kresse ziehst.“   Ruß als Dünger „Du musst mit Ruß düngen!“, seine Antwort auf meine Frage, wie er seinen Schnittlauch so satt dunkelgrün macht   Kompost-Kürbis „Alle Kürbisgewächse wie Gurken, Kürbis oder Zucchini pflanzt du am besten auf dem Kompost. Die großen Blätter schützen den Kompost zudem vor dem Austrocknen.“   Büroutensilie für Pflanzen „Du kannst deine Pflanzen im Frühjahr oder im Herbst ganz einfach schützen – mit einer Klarsichtfolie aus dem Büro. Einfach über die Pflanze stülpen.“weiterlesen

Und auch, wenn ich vieles davon irgendwie schon wusste, sind Opas Gartentipps mehr als Gold wert.   Schmackhafte Nachbarn für Radieschen „Zwischen Radieschen solltest du Kresse oder Petersilie säen. Die Radieschen schmecken dann viel besser.“     Ein Zelt aus Bohnen „Stangenbohnen musst du nicht unbedingt in Reihen ziehen. Du kannst sie auch in Saathorsten an Fäden zu einem „Zelt“ wachsen lassen.“Hierzu kann ich den Bohnen-Wigwam von Gärtner Pötschke empfehlen. Auch kann man durch ihn, die jungen Pflänzchen vor gefräßigen Schnecken retten.   Möhren aussäen „Möhrensamen kannst du einfach auf den Schnee säen. Zusammen mit dem Schmelzwasser ziehen sie dann in die Erde. Möhren sindweiterlesen