Typisch Frühjahr. Wenn die Tage wieder länger werden, aber es dennoch scheinbar Ewigkeiten bis zum ersten schönen Frühlingstag braucht, dann neige ich zu Übersprungshandlungen im Garten. Dann wächst mir der Frust über den Kopf und streckt meinen IQ zu Boden. Denn was soll man tun, wenn die Frühlingsblüher schon längst in der Erde sind und sogar bereits alle Gartengeräte vierfach gesäubert, geschärft und gepflegt sind? Alle Gartenkataloge sind durchgearbeitet, Gartenbücher auswendig gelernt und der Geräteschuppen mit kalten Fingern und Füßen und bibbernd vor Kälte entrümpelt. Ich habe Gartenentzug! Schließlich bin ich jetzt monatelang in Regen- und Winterjacke durch mein grünes Paradies gehuscht. Verdammt, sogar derweiterlesen

Damit Porree/Lauch zu schönen weißen Stangen heranwächst, muss man ihn bleichen. Im großen Stil funktioniert das durch Anhäufeln. Wer nur ein kleines Lauchbeet besitzt, kann die Schäfte zwei Wochen vor der Ernte auch mit den Pappen von gesammelten Haushaltsrollen und Toilettenpapier umwickeln. Merken Merken Merkenweiterlesen

Im Gemüsegarten … … Tomaten ausgeizen und spätestens jetzt anbinden, … junges Gemüse jetzt ins Freie pflanzen, … Pflanzen düngen, … Königsknospe von Chilis und Paprika rausbrechen … Gewächshaus muss gut belüftet und auch verschattet werden … Beeterde hacken und lockern, … Kartoffeln, die im April gesetzt wurde, können nun geerntet werden, wenn sie abgeblüht sind     Im Obstgarten … … Erdbeeren schützen, … Kirschen ernten und schneiden     Im Ziergarten … … Aussaat der Zweijährigen, … Hecken in Form schneiden (bitte auf brütende Vögel achten), … immergrüne Sträucher in Form schneiden, … Pflanzen regelmäßig gießen, … Reste von verblühten Rhododendronblüten entfernen, …weiterlesen

Im Gemüsegarten … … vorgezogene Pflanzen ins Freie bringen, … Unkraut vorbeugen durch Hacken und Mulchen, … Erdflöhe, weiße Fliegen, Spinnmilben und Schnecken bekämpfen, … Freilandgurken und ähnlich empfindliche Pflanzen nachts schützen, … Kartoffeln anhäufeln, … Saatbeet pikieren, … schwarze Lochfolie auslegen für Auberginen, Gurken, Paprika, Zucchini, … Tomaten, Gurken, Aubergine und Melonen ins unbeheizte Gewächshaus auspflanzen     Im Kräutergarten … … Kräuter in Freie bringen     Im Obstgarten … … Beerensträucher gießen, … Baumscheiben mulchen, bepflanzen und gießen, … Apfelwickler bekämpfen durch Wellpappengürtel an den Stämmen, … Stroh unter die Erdbeeren legen und mit Netzen gegen Vogelfraß schützen, … Heidelbeeren und Preiselbeerenweiterlesen

Ich bin pro Kulturaustausch! Und biete im Tausch zahlreiche Gewürz- und Heilkräuter (von Arnika über Baldrian bis Wermut), samenfestes Saatgut für einige Gemüsesorten – speziell Tomatensamen aus jahrzehntelanger Tradition. Oder Obstreiser zum Veredeln, wie Quitten, Apfel, Schattenmorelle, Kirsche, Aronia, Felsenbirne, Stachelbeere und Brombeere.   Das wünsche ich mir für 2017 Johannisbeeren schwarz und weiß – gerne eine Säulenform ein paar alte Kartoffelsorten zum Setzen ein paar alte Rübensorten (Samen) (Wald-)Heidelbeeren Cranberries (verdammt viele!) Säulenbirne Jasmin (kein Samen, nur als Pflanze) Bergamottenpflanze für Tee Hopfen Schwarze Stockrose Lampenputzer- und Pampasgras Topinambur Lilien Gartenamaryllis Marzipan-Phlox Zaubernuss (Hamamelis) Safran-Krokus Wasabi Balsamine Balsamstrauch Duftgeranien Gewürzstrauch Ginkgo Pimpernuss Sedanina Agastacheweiterlesen

Ich habe mal ein paar Zahlen gewälzt: Jedes Jahr fallen in unseren Wäldern etwa 25 Millionen Blätter von den Bäumen. Pro Baum sind das unglaubliche drei bis vier Tonnen! Doch nicht nur im Wald bietet das Laub Nahrung für jegliche Art von Bodenlebewesen. In einer Handvoll Waldboden sind mehr Kleinstlebewesen als es Menschen auf der Erde gibt. Entfernt man heruntergefallenes Laub und Äste, entzieht man Insekten, Würmern und Kleinsäugern nicht nur Nahrung sondern vor allem auch Lebensraum. Beispielsweise finden zahlreiche Insekten Schutz in den hohlen Stängeln vom Malve, Goldrute und Bärenklau. Das Laub macht sich, wenn es schon weg soll, gut auf Beeten oder unterweiterlesen

Morgen ist Mabon, die Herbsttagundnachtgleiche, und übermorgen offizieller Herbstanfang. Das Laub färbt sich, die Blätter fallen. Doch ist der Herbstputz im Garten wirklich nötig? Statt steriler Einöde und perfekten Formen ist es doch viel heilsamer, die tierischen Besucher und ihr reges Treiben im eigenen winterlichen Garten zu beobachten! Deshalb einfach den Herbstschnitt ins Frühjahr verschieben und Laub und Reisig für Igel und Co. liegen lassen. Auch wenn es den Nachbar stört – die vier- und mehrbeinigen Wintergäste freuen sich.   Ich poste ja selten Links. Aber ich finde Igel eben als besonders schützenswert. Deshalb … so bietet man den Winterschläfern Unterschlupf: www.nabu.de/umwelt-und-ressourcen/oekologisch-leben/balkon-und-garten/naturschutz-im-garten/00755.htmlweiterlesen

Jetzt, Mitte April, ist die beste Zeit zum Anzüchten der jungen Kürbispflanzen. Hierfür je ein Saatkorn pro Topf. Das Gießwasser sollte gut abfließen und nicht stauen, denn die Kürbiskerne beginnen schnell zu faulen. Wenn ab Mitte Mai nicht mehr mit Nachtfrösten zu rechnen ist, können die Pflanzen raus. Kürbisse sind Starkzehrer und brauchen möglichst viel alten Stallmist und Kompost. Am besten und liebsten wachsen sie sogar auf oder neben dem Komposthaufen. Mindestens 1,5 Quadratmeter braucht jede einzelne Pflanze. Nach dem Pflanzen das Wässern nicht vergessen! Auch sollte das Gießen in trockenen Zeiten nicht vergessen werden, sie brauchen viiiiiiiiiel Feuchtigkeit. Sollte ein Blatt von Mehltau befallenweiterlesen

Das Vorziehen auf der Fensterbank beginnt. Doch die im Winter draußen gelagerte Anzuchterde ist viel zu kalt. Das Keimen kann beschleunigt werden, wenn die Erde gewärmt ist. Die Erde dafür einfach in Kisten oder Eimer für ein paar Tage an einem warmen Ort aufstellen. Geeignet sind der Heizungskeller, ein beheiztes Zimmer oder ein Platz auf dem Kachelofen.weiterlesen

Seit Monaten wird gesammelt – von uns, von den Freunden und den Nachbarn. Essens- und Eierverpackungen, Toilettenpapier-Rollen und eben all das, was bei der nahenden Vorzuchtzeit hilfreich sein kann. Die vorbereiteten Klo-Rollen (siehe Fotos) mit Saaterde füllen, Samen hineinstecken, in eine Kiste stellen und gießen. Zieht die Pflanze dann raus ins Beet, dann braucht sie nicht aus der Klo-Rolle gepellt werden. Diese kann einfach mit raus in die Erde, wo sie sich zersetzt.weiterlesen